Hallo zusammen, der Tag ist schon wieder fast rum aber ich bin doch ein kleines Stückchen weiter gekommen.
Habe den Tipp mit dem Gurt und dem Baum etwas modifiziert, da in meiner Kellerwerkstatt kein Baum steht und ich diesem auch nicht die Rinde beschädigen wollte

). Habe das Rad an die ausgebaute Nabe geschraubt und tangential mit dem Spanngurt ein ca. 1,5 m langes Kantholz draufgeschnallt. In der gleichen Richtung die Ratsche mit einem ebenso langen Schilderpfosten als Verlängerung angesetzt und kräftig gedrückt. Ging überraschend gut, ebenso das Ausdrücken der Gelenkwelle.
@ Hinnerk - so wie Du es beschreibst hatte ich vor etlichen Jahren mit meinem Schrauberkumpel die Traggelenke gewechselt. Ich war derjenige, der damals die Bremse kräftig drücken musste. Aber heuer hatte ich ja schon alles ausgebaut einschl. Vorderachsdifferenzial, Geräteträger etc. Die Arbeiten, mit denen ich mich jetzt auseinander setze waren gar nicht geplant. Beim Syncro ist das Anzugsmoment vorne an der Gelenkwelle sogar 350 Nm.
Stehe jetzt vor der Entscheidung alles neu oder den alten Kram wieder einbauen. Da ich die Gussteile alle strahlen möchte muß alles vom inneren Dichtring bis zur Radnabe ausgebaut werden. Das Radlager läuft außerdem für mein Empfinden schon recht stramm und fest aber nicht rauh. Frei dreht sich die Nabe nicht.
Ist das normal beim Syncro)
Aber beim Auspressen der Radnabe wird das Radlager eh zerstört.
Kann man den kompletten Ausbau - und auch den Zusammenbau - mit guten Hausmittel (Schraubstock, Gewindestangen, Rohrstücke und dicke U-Scheiben) bewerkstelligen? So wie ich den RLF verstehe, ist der Schaft der Radnabe wohl im Rad- bzw. im Walzenlager eingepresst und müsste als erstes gezogen werden. Dann den Sicherungsring entfernen und das Radlager ebenfalls auspressen -
richtig?
Gibt es die ganzen Dichtringe noch neu zu kaufen und am besten wo?
Das untere Traggelenk wird wohl, bis es ausgepresst ist, ebenfalls hinüber sein - also auch da ein neues.
Der Federspanner ist heute gekommen, aber nun läßt sich der Sitz für den Ausbau des Stoßdämpers nicht nach vorne schieben - immer diese Banaltäten, die den Arbeitsfluss hemmen
(.
Morgen gehts weiter,
beste Grüße - Reinhard