demon_of_dirt hat mich auf die Idee gebracht mit Profilen zu arbeiten. Da mir aber nicht ganz klar wurde wie das mit den Casemaker Profilen funktioniert und ich auch einfacher an die ITEM Profile gekommen bin, habe ich mich für die Alternative entschieden. Außerdem schien es mir einfacher an den Aufbau mit den ITEM Profilen im nach hinein etwas zu ändern, z. B. zu unterteilen.
Geplant habe ich den Ausbau mit Sketch Up, so konnte ich mm genau die Längen an einen Betrieb geben der mir die Profile zugeschnitten hat. Zusätzlich habe ich noch 6 m Profil mitgenommen welches ich Zuhause mit einer Kappsäge zugeschnitten habe.
Empfehlung für die Materialauswahl zum Innenausbau
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Re: Empfehlung für die Materialauswahl zum Innenausbau
Moin
Auch wenn Jans Ausbau wohl weitgehend abgeschlossen ist, der Beitrag ist ja auch fast ein Jahr alt, ist dieses Thema hier ja wieder aufgeflammt und wird wohl auch in Zukunft einige Leser beschäftigen.
Meine Tipp an dieser Stelle: Bevor ihr viel Zeit und Geld in leichte und schicke Ausbauten, vor allem was die Materialauswahl angeht, steckt, findet heraus, welche Funktionen für euch sinnvoll sind!
Ich möchte beispielsweise meinen originalen Innenausbau des Caravelle GL mit Schlafbank erhalten (bzw. habe ich ihn ja erst zurück gerüstet). Die Liegefläche über die komplette Breite ist für uns mit Kind super! Das Westfalia Aufstelldach aus nem Schlachtbulli habe ich wieder verkauft, weil ich meinen schönen Bus doch nicht zerschnibbeln wollte und auch die originale, große Klimaanlage für den Dachdurchstieg im Weg gewesen wäre. Alternativ habe ich mir ein Dachzelt besorgt, was noch den Vorteil eines Vorzeltes mitbringt, muss ich mal testen. Auf fest verbaute Kochstelle und Waschbecken kann ich gut verzichten, meist bin ich bei gutem Wetter unterwegs und brauche Kocher und Wasser draußen.
Für die erste Saison hatte ich einen Regalschrank aus nem Rest 19mm weißer Dekorspanplatte gebaut, bestückt mit transparenten Ikeaboxen. Der Schrank war optisch zu klobig und schwer, die Kisten mit 40x60cm zu unhandlich und nicht robust genug, in Kurven sind sie verrutscht.
Für dieses Jahr habe ich einen Regalschrank aus 12mm Birke Multiplex gebaut, sichtbar mit Faserplattenschrauben geschraubt, bestückt mit einer 40x60 und den Rest 30x40cm Euroboxen. Diesmal auch mit seitlichen Führungsleisten und vorne je einer Leiste, die das Rausrutschen verhindert. Noch nicht sonderlich schick mit den Kunststoffboxen, aber sehr praktisch! Sie könne zu Hause im Haus befüllt und entleert werden, bei einer Rast mit zum Picknickplatz auf einem schönen Felsen genommen werden,... Türen und Klappen finde ich zu sperrig, ein selbstgebauter Holzrollladen könnte es optisch aufwerten.
Jetzt steht eine mittlere Zweiersitzbank bereit, damit der Lütte bei der Fahrt nicht so weit weg sitzt, mal sehen, wie ich da einen Ausbau drum herum baue und vor allem, wo die sperrige Engel Kompressorkühlbox bleibt.
Gruß, Jonas
PS.: @ Hinnerk: Was spricht gegen Ponal Holzleim? Bei richtiger Verarbeitung ist der Super! Du musst eben ne exakte Leimfuge herstellen, klar da überbrückt der PUR-Leim mehr, ist aber auch vergleichsweise ne Sauerei. Und natürlich kannst du auch nur Flächen und Längsholz leimen, es ist keim Konstruktionskleber!
Auch wenn Jans Ausbau wohl weitgehend abgeschlossen ist, der Beitrag ist ja auch fast ein Jahr alt, ist dieses Thema hier ja wieder aufgeflammt und wird wohl auch in Zukunft einige Leser beschäftigen.
Meine Tipp an dieser Stelle: Bevor ihr viel Zeit und Geld in leichte und schicke Ausbauten, vor allem was die Materialauswahl angeht, steckt, findet heraus, welche Funktionen für euch sinnvoll sind!
Ich möchte beispielsweise meinen originalen Innenausbau des Caravelle GL mit Schlafbank erhalten (bzw. habe ich ihn ja erst zurück gerüstet). Die Liegefläche über die komplette Breite ist für uns mit Kind super! Das Westfalia Aufstelldach aus nem Schlachtbulli habe ich wieder verkauft, weil ich meinen schönen Bus doch nicht zerschnibbeln wollte und auch die originale, große Klimaanlage für den Dachdurchstieg im Weg gewesen wäre. Alternativ habe ich mir ein Dachzelt besorgt, was noch den Vorteil eines Vorzeltes mitbringt, muss ich mal testen. Auf fest verbaute Kochstelle und Waschbecken kann ich gut verzichten, meist bin ich bei gutem Wetter unterwegs und brauche Kocher und Wasser draußen.
Für die erste Saison hatte ich einen Regalschrank aus nem Rest 19mm weißer Dekorspanplatte gebaut, bestückt mit transparenten Ikeaboxen. Der Schrank war optisch zu klobig und schwer, die Kisten mit 40x60cm zu unhandlich und nicht robust genug, in Kurven sind sie verrutscht.
Für dieses Jahr habe ich einen Regalschrank aus 12mm Birke Multiplex gebaut, sichtbar mit Faserplattenschrauben geschraubt, bestückt mit einer 40x60 und den Rest 30x40cm Euroboxen. Diesmal auch mit seitlichen Führungsleisten und vorne je einer Leiste, die das Rausrutschen verhindert. Noch nicht sonderlich schick mit den Kunststoffboxen, aber sehr praktisch! Sie könne zu Hause im Haus befüllt und entleert werden, bei einer Rast mit zum Picknickplatz auf einem schönen Felsen genommen werden,... Türen und Klappen finde ich zu sperrig, ein selbstgebauter Holzrollladen könnte es optisch aufwerten.
Jetzt steht eine mittlere Zweiersitzbank bereit, damit der Lütte bei der Fahrt nicht so weit weg sitzt, mal sehen, wie ich da einen Ausbau drum herum baue und vor allem, wo die sperrige Engel Kompressorkühlbox bleibt.
Gruß, Jonas
PS.: @ Hinnerk: Was spricht gegen Ponal Holzleim? Bei richtiger Verarbeitung ist der Super! Du musst eben ne exakte Leimfuge herstellen, klar da überbrückt der PUR-Leim mehr, ist aber auch vergleichsweise ne Sauerei. Und natürlich kannst du auch nur Flächen und Längsholz leimen, es ist keim Konstruktionskleber!
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user614
Re: Empfehlung für die Materialauswahl zum Innenausbau
Moin Jonas,
das ist alles richtig was du sagst, nur wissen das nur wenige und wenden den Ponal Leim somit konsequenter weise falsch an. Weiterhin sind die Haftkräfte die der PU Konstructionskleber entwickeln kann höher.
Aus diesen Gründen habe ich den PU Konstructionskleber empfohlen. Die Sauerei die er verursacht kann man in der Regel leicht mit einem Stechbeitel und ein wenig Schleifpapier beseitigen, sobald der Kleber TROCKEN ist.
Gruss
Hinnerk
das ist alles richtig was du sagst, nur wissen das nur wenige und wenden den Ponal Leim somit konsequenter weise falsch an. Weiterhin sind die Haftkräfte die der PU Konstructionskleber entwickeln kann höher.
Aus diesen Gründen habe ich den PU Konstructionskleber empfohlen. Die Sauerei die er verursacht kann man in der Regel leicht mit einem Stechbeitel und ein wenig Schleifpapier beseitigen, sobald der Kleber TROCKEN ist.
Gruss
Hinnerk