Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Moderator: Mod-Team
Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Ach, und noch eine Anregung: Ich habe inzwischen nur noch ein semi-flexibles Modul, das während der Fahrt unter der Matratze liegt. Beim Campen steht der Bus (wenn möglich) im Schatten und das Modul stelle ich in die Sonne. 
Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Gude,
FunFact: Ich kenne einige Leute mit Segelboten die eben solche Flatmodule auf ihren Decks haben,seit Jahren;
und eben nicht diese "Probleme" der Camper haben. Wir verstehen das nicht, denn der einzige Unterschied wäre: Seewasser.
Reicht aber nicht.
Feinste Tage
Martl
FunFact: Ich kenne einige Leute mit Segelboten die eben solche Flatmodule auf ihren Decks haben,seit Jahren;
und eben nicht diese "Probleme" der Camper haben. Wir verstehen das nicht, denn der einzige Unterschied wäre: Seewasser.
Reicht aber nicht.
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Martl
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solosyncro
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Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Verklebung: muss nicht vollflächig sein. Unter dem Rand rundherum 2-3cm (eine10mm Wurst) und wenn das Panel grösser als 30-40cm ist alle 25-30cm eine Längswurst. Dann ist auch die Demontage kein Problem.
Grüsse,
Grüsse,
Christian
It´s the open road, men!
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Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
dünnes Armaflex o.ä. auf der Rückseite (in Streifen, dann gibts auch etwas Hinterlüftung) dämpft die Vibrationen, die wohl für die meisten Defekte verantwortlich sind. Meistens brechen die Lötverbindungen zwischen den Zellen.
Meine Erfahrungen bisher: Teures flexibles nach etwa 2 Jahren futsch (auf Aluplatte geklebt, ohne Vibrationsdämpfer), billiges eBay flexibel mit dünnem Armaflex nun seit Jahren ohne Probleme (an den Ösen auf Airlineschienen verschraubt). Selbst gerahmte Module kann man auf Wellblechpiste zerstören (das Glas mag dann irgendwann nimmer).
Ich würde nie direkt aufs Dach kleben! Einmal in irgendwelche Schienen investieren und dann kann man munter tauschen
Meine Erfahrungen bisher: Teures flexibles nach etwa 2 Jahren futsch (auf Aluplatte geklebt, ohne Vibrationsdämpfer), billiges eBay flexibel mit dünnem Armaflex nun seit Jahren ohne Probleme (an den Ösen auf Airlineschienen verschraubt). Selbst gerahmte Module kann man auf Wellblechpiste zerstören (das Glas mag dann irgendwann nimmer).
Ich würde nie direkt aufs Dach kleben! Einmal in irgendwelche Schienen investieren und dann kann man munter tauschen
VG Christian
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trauntaler
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Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Hallo zusammen,
zu dem Thema hatte ich schon länger Fragen und habe mir aber auch schon Gedanken gemacht. Wir haben einen Bus mit Rolling Space Dachträger, der hat ein großes Segment mit einem aufgeklebten flexiblen Solarmodul. Alles schwarz, alles voll in der Sonne, funktioniert aber seit 3 Sommer sehr gut. Es ist begehbar und das machen wir auch oft.
Der zweite Bus hat ein nagelneues Reimo Klappdach und soll Solarstrom bekommen. Ich habe mir ehrlich gesagt mehr Gedanken über das GFK gemacht, als zur Temperatur des flexiblen Moduls. Auch das die Leistung bei Hitze zurück geht ist vernachlässigbar, für die Kühlbox reicht es allemal.
Nun meine Idee: Alu Vierkant-Profile längs unter das Modul kleben. Möglichst dünnwandig, 10x10mm mit 20-50mm Abstand dazwischen. Oder auch I-Profile, die hätten auch eine gute Durchlüftung in Fahrtrichtung. Für das Modul auf dem Rolling Space Dachträger ginge das auch, mit engen Abständen wäre das Modul weiterhin begehbar denke ich. Sollte auch nicht zu viel Gewicht sein. Was meint ihr?
Grüße aus dem sonnigen Süden
Stefan
zu dem Thema hatte ich schon länger Fragen und habe mir aber auch schon Gedanken gemacht. Wir haben einen Bus mit Rolling Space Dachträger, der hat ein großes Segment mit einem aufgeklebten flexiblen Solarmodul. Alles schwarz, alles voll in der Sonne, funktioniert aber seit 3 Sommer sehr gut. Es ist begehbar und das machen wir auch oft.
Der zweite Bus hat ein nagelneues Reimo Klappdach und soll Solarstrom bekommen. Ich habe mir ehrlich gesagt mehr Gedanken über das GFK gemacht, als zur Temperatur des flexiblen Moduls. Auch das die Leistung bei Hitze zurück geht ist vernachlässigbar, für die Kühlbox reicht es allemal.
Nun meine Idee: Alu Vierkant-Profile längs unter das Modul kleben. Möglichst dünnwandig, 10x10mm mit 20-50mm Abstand dazwischen. Oder auch I-Profile, die hätten auch eine gute Durchlüftung in Fahrtrichtung. Für das Modul auf dem Rolling Space Dachträger ginge das auch, mit engen Abständen wäre das Modul weiterhin begehbar denke ich. Sollte auch nicht zu viel Gewicht sein. Was meint ihr?
Grüße aus dem sonnigen Süden
Stefan
Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Also, auf meinen Landy sind diese dünnen biegsamen Solarmodule seit knapp 30 Jahren auf dem Dach verbaut. Haben früher ein Vermögen gekostet. Und trotz all der Zeit und weltweiten langen und teils SEHR heftigen Offroadtouren, Wüstensand, Hagel, Fahrgäste, Schwertransporte auf dem Dach usw. funktionieren sie noch immer. Sie sind mit Velcro auf dem Dachträger auf einem Blech befestigt.
Natürlich begehbar, davor bzw. dahinter ist der Dachzelt Eingang über den wir also ständig drübersteigen.
Die Module sind oberflächlich verkratzt und sehen weiss Gott nicht mehr gut aus, aber sie funktionieren. Wenngleich vermutlich mit 20% weniger Effizienz. Ich mußte auch die KAbel schon mal neu anlöten, aber das wars auch schon.
Das juckt aber nicht. Sie laden die Batterien beim Camping und das tun sie gut und zuverlässig.
Vibrationen sind ganz ganz sicher kein Problem.
Mehr Vibration als bei einem alten Landrover im Gelände auf einer Extremwellblechpistete (wie z.B. der Sprengisandur Deutsch ist schon 'ne tolle Sprache) kanns gar nicht geben. Da lösen sich so ziemlich alle Schrauben und Schellen... Meine tollen "Heavy Duty" Polibushes und Stoßdämfer Gummis waren nach einer Stunde ALLE weg. Aber die Solarmodule juckte das nicht...
In der Sahara und Taklamakan und Gobi wurden sie vermutlich des öfteren weit über 100°C aufgeheizt, aber ehrlich gesagt hab ich mir da keinerlei Gedanken drüber gemacht. Einzig vielleicht, das das Velcro schcmelzen könnte, darum habe ich an vier Ecken Schrauben drin.
Dadurch das das Velcro 2 bis 3 mm aufträgt, ist auch eine leichte Hinterlüftung vorhanden.
Man könnt die Module auch mit dünnen Thermoplast Schaum unterfüttern. Sowas gibts sicher.
Natürlich begehbar, davor bzw. dahinter ist der Dachzelt Eingang über den wir also ständig drübersteigen.
Die Module sind oberflächlich verkratzt und sehen weiss Gott nicht mehr gut aus, aber sie funktionieren. Wenngleich vermutlich mit 20% weniger Effizienz. Ich mußte auch die KAbel schon mal neu anlöten, aber das wars auch schon.
Das juckt aber nicht. Sie laden die Batterien beim Camping und das tun sie gut und zuverlässig.
Vibrationen sind ganz ganz sicher kein Problem.
Mehr Vibration als bei einem alten Landrover im Gelände auf einer Extremwellblechpistete (wie z.B. der Sprengisandur Deutsch ist schon 'ne tolle Sprache) kanns gar nicht geben. Da lösen sich so ziemlich alle Schrauben und Schellen... Meine tollen "Heavy Duty" Polibushes und Stoßdämfer Gummis waren nach einer Stunde ALLE weg. Aber die Solarmodule juckte das nicht...
In der Sahara und Taklamakan und Gobi wurden sie vermutlich des öfteren weit über 100°C aufgeheizt, aber ehrlich gesagt hab ich mir da keinerlei Gedanken drüber gemacht. Einzig vielleicht, das das Velcro schcmelzen könnte, darum habe ich an vier Ecken Schrauben drin.
Dadurch das das Velcro 2 bis 3 mm aufträgt, ist auch eine leichte Hinterlüftung vorhanden.
Man könnt die Module auch mit dünnen Thermoplast Schaum unterfüttern. Sowas gibts sicher.
Zuletzt geändert von UbuRoy am Di 4. Aug 2026, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Hallo zusammen,
dieses Thema hat mich auch eine ganze Zeit lang beschäftigt, nach dem das alte flache geklebte Solar Panel den Geist aufgegeben hat.
Hier mal grob meine Anforderungen:
- sollte genügend Leistung haben, damit nicht nur der Kühlschrank damit laufen kann
- darf die Fahrzeughöhe nicht zu sehr verändern (Fähre, Tunnel, Schranken, Bäume, Durchfahrten)
- soll kein Astsammler sein und muss sich an die Fahrzeuggeometrie anpassen
- Flexibilität sollte gewährleistet werden (wenn notwendig müssen auch noch Alukisten auf dem Dach platz finden)
- Es darf nicht geklebt werden! (Es war eine Katastrophe das alte Panel herunter zu bekommen.)
Entscheidung:
Ich habe mir ein flaches 80x1,6 Item Profil aufs Dach geklebt (soweit außen wie möglich). Darauf habe ich ein Edelstahl Z Profil mit m6 Gewindestangen befestigt. Ein flaches Panel in der maximalen Breite gesucht und mit den bereits vorhandenen Ösen an das Z Profil geschraubt. Das Panel ist damit tiefer als das Profil. Von der Seite, sieht man wenn überhaupt nur das Profil Bei der Rundung vorne ein Edelstahl Flachband als "Spoiler" gebogen und das Panel nach hinten etwas gestaucht. So kann die Luft von der Seite leicht zirkulieren. Dank der Befestigung in einem kleinen Hilfsrahmen flattert das Panel auch nicht, da es an allen 6 Befestigungsösen angeschraubt ist.
Da 100w mir zu knapp bemessen waren, habe ich 2 genommen und diese in Reihe geschaltet.
Vorteil: Wenn ich noch eine Kiste auf dem Dach transportieren möchte, kann ich diese auf dem Profil aufstellen und befestigen, ohne das Panel abnehmen zu müssen. (Geht allerdings nur im hinteren Bereich)
Fazit:
Nach einem Jahr Einsatz funktioniert alles noch wie erwartet. In der prallen Sonne wird das Pannel sichtlich warm und die Leistung nimmt ab, reicht aber noch für alle Geräte aus.
Im Anhang: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Besten Gruß,
Joachim
dieses Thema hat mich auch eine ganze Zeit lang beschäftigt, nach dem das alte flache geklebte Solar Panel den Geist aufgegeben hat.
Hier mal grob meine Anforderungen:
- sollte genügend Leistung haben, damit nicht nur der Kühlschrank damit laufen kann
- darf die Fahrzeughöhe nicht zu sehr verändern (Fähre, Tunnel, Schranken, Bäume, Durchfahrten)
- soll kein Astsammler sein und muss sich an die Fahrzeuggeometrie anpassen
- Flexibilität sollte gewährleistet werden (wenn notwendig müssen auch noch Alukisten auf dem Dach platz finden)
- Es darf nicht geklebt werden! (Es war eine Katastrophe das alte Panel herunter zu bekommen.)
Entscheidung:
Ich habe mir ein flaches 80x1,6 Item Profil aufs Dach geklebt (soweit außen wie möglich). Darauf habe ich ein Edelstahl Z Profil mit m6 Gewindestangen befestigt. Ein flaches Panel in der maximalen Breite gesucht und mit den bereits vorhandenen Ösen an das Z Profil geschraubt. Das Panel ist damit tiefer als das Profil. Von der Seite, sieht man wenn überhaupt nur das Profil Bei der Rundung vorne ein Edelstahl Flachband als "Spoiler" gebogen und das Panel nach hinten etwas gestaucht. So kann die Luft von der Seite leicht zirkulieren. Dank der Befestigung in einem kleinen Hilfsrahmen flattert das Panel auch nicht, da es an allen 6 Befestigungsösen angeschraubt ist.
Da 100w mir zu knapp bemessen waren, habe ich 2 genommen und diese in Reihe geschaltet.
Vorteil: Wenn ich noch eine Kiste auf dem Dach transportieren möchte, kann ich diese auf dem Profil aufstellen und befestigen, ohne das Panel abnehmen zu müssen. (Geht allerdings nur im hinteren Bereich)
Fazit:
Nach einem Jahr Einsatz funktioniert alles noch wie erwartet. In der prallen Sonne wird das Pannel sichtlich warm und die Leistung nimmt ab, reicht aber noch für alle Geräte aus.
Im Anhang: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Besten Gruß,
Joachim
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solosyncro
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Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Weil es schon mehrfach angesprochen wurde: Verkleben und dann später lösen ist überhaupt kein Problem wenn man es so wie oben beschrieben macht. Hat bei mir nicht einmal 10 Minuten gedauert, Auf jeder Seite zweimal mit dem Stanley dazwischengehen und es ist ab.
Christian
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Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Das ist wohl war. Aber dran kriegst Du es damit dann nicht wieder.solosyncro hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 09:44 Weil es schon mehrfach angesprochen wurde: Verkleben und dann später lösen ist überhaupt kein Problem wenn man es so wie oben beschrieben macht. Hat bei mir nicht einmal 10 Minuten gedauert, Auf jeder Seite zweimal mit dem Stanley dazwischengehen und es ist ab.
Darum ist Velcro so eine Charmante Lösung. Ab und an gibt es Gründe, auch mal ein funktionierendes Solarpanel zu entfernen
Ich machte das öfter im Hochgebirge oder im sehr hohen Norden (Nordkap, Island, Finnland) und auch auf Feuerland war das sehr praktisch, denn die Sonne steht da so tief am Horizont, das von Senkrecht oben rein gar keine Einstrahlung und damit keine Leistung erzielt wird, obwohl dort die Sonne massig schien. Nur eben recht tief überm Horizont. Dafür aber eben auch länger als am Äquator.
Ich hab dann die Paneele abgenommen und dank langem Solarkabel seitlich an der Karosse im besten Einsfallswinkel aufgestellt, wenn wir irgendwo länger campiert haben.
Der Strom hat gereicht, auch wenn es weit weniger effizient war. Dafür brauchte man Abends und Nachts halt keine Beleuchtung und verbrauchte somit auch fast nix, denn die Kühlbox konnte in der Kühle/Kälte nachts schlicht ausgeschaltet werden.
- schneidermeister
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- Registriert: Do 27. Jun 2024, 09:39
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Re: Solarpanel aufs Hochdach kleben....
Ich hab aufgrund der Leistung auf ein starres Modul von tigerexped gesetzt. Das hat bei mir ein 180W Panel aufs Hochdach gepasst.