Moin,
da möchte ich doch gerne mal mitmischen. Aktuell fahre ich noch das Serienfahrwerk im Syncro, einzige Modifikation sind die 20 mm Gummimatten, die bei den hinteren Federn untergelegt sind. Die waren Ursprünglich in meinem Bus nicht verbaut.
Syncro: Fensterbus Bj. 1990
wiegt 1900 Kg leer, gewogen beim Landwirt nebenan, Reisefertig keine Ahnung. Nicht sonderlich viel, ist kein WoMo
Federn: original VW Standardfahrwerk Syncro 14" vo + hi
kombiniert mit Serienstoßdämpfern
Hinten Distanzscheiben unterlegt: ja 20 mm
Ich habe ihn mal vermessen (Nabe zu UK Kotflügel)
Vorne Fahrhöhe: 47 cm
Vorne Ausgefedert: 55 cm
Vorne Negativfederweg: 8 cm
Hinten Fahrhöhe: 50 cm
Hinten Ausgefedert: 55 cm
Hinten Negativfederweg: 5 cm
Bodenfreiheit am tiefsten Punkt (Fahrschemel vorne mittig): 29 cm
Mein Ziel ist, den Negativfederweg zu vergrößern, damit ich nicht mehr an jedem Schlagloch eine Sperre ziehen muss sondern irgendwie in die Nähe davon komme, das Wort "Achsverschränkung" mal in den Mund nehmen zu können. Die Fahrhöhe soll nur vorne minimal höher werden, weil ich im aktuellen Setup einen ordentlichen Keil fahre. Das möchte ich vorne mit den Unterlegscheiben von der Busschmiede lösen. Federn sollen Serie bleiben.
Demnach bin ich auf der Suche nach längeren Stoßdämpfern. Die Busschmiede bietet Koni Stoßdämpfer an: "wird in längerer Ausführung geliefert", was auch immer das heißen mag. Das würde ich bevor ich Geld ausgebe bei der Busschmiede mal nachfragen, aber mit 700 € für 4 Stoßdämpfer ist das sicherlich eine einfache und günstige Lösung. Auf Social Media sind dagegen häufiger mal amerikanische Syncros mit Fox Fahrwerken zu sehen, die scheint es für den T3 aber nicht mehr zu geben? Fox bietet aber Universalstoßdämpfer mit Ösen oben und unten an, könnte ja vielleicht etwas passendes zumindest für hinten dabei sein? Werde ich bei Gelegenheit mal prüfen.
Im T3Pedia sind einige Varianten genannt, die mitunter auch im eingeschobenen Zustand deutlich länger sind als die Serienstoßdämpfer. Zeitnah werde ich mal Stoßdämpfer und Feder hinten ausbauen, die Schwinge mit einem Wagenheber an den Anschlag drücken und den Abstand zwischen den Befestigungspunkten messen. Länger darf ein Austauschstoßdämpfer im eingeschobenen Zustand nicht sein, sonst begrenze ich mir den Positivfederweg und mache mitunter etwas kaputt. Sollte hier aber genug "Fleisch" vorhanden sein, kam mir auch schon in den Sinn die obere Stoßdämpferaufnahme vom 16", bei welcher der Befestigungspunkt ca. 20 mm tiefer sitzt, einzuschweißen. Somit würde ich bei gleichem Stoßdämpfer entsprechend bis zu 20 mm Negativfederweg gewinnen.
So weit meine Überlegungen. Klar, bei mehr Negativfederweg werde ich irgendwann an eine Grenze stoßen. Antriebswellen zu stark geknickt, Antriebswellen die in der Schwinge schleifen, die kleine Öse vorne an der Schwinge (Wofür auch immer die gut ist) schlägt jetzt schon an die Karosserie an (einfach abflexen?), Mit Pech fällt auch irgendwann die Feder einfach raus, wenn die Schwinge zu weit runter kann. Ist halt ne Einzelradaufhängung. :D
Ideen oder Meinungen?
Ich werde sehen und berichten.
Bilder meiner Vermessung anbei.
Liebe Grüße!