Hallo zusammen,
schade, dass ich vermeintlich als "beratungsresistent" rüber komme, was natürlich eine völlig falsche Einschätzung ist. Bin trotzdem dankbar für jeden Tip, auch wenn ich diesen nicht von vorn herein blind befolge. Möchte auch immer gerne wissen "warum" und "weshalb". Deswegen hinterfrage ich vieles und suche immer nach der optimalen Lösung für mich, denn letztlich muss ich ja auch die Folgen verantworten
Die Frage, ob die 4-Punkt-Abdichtung von Vorteil ist, bzw. in unserem Fall überhaupt notwendig ist, habe ich mir auch schon gestellt. Mich hat diese Inovation angesprochen, bei der Suche nach einem Lagerfabrikat, das dem Original gleichwertig ist. Das Fabrikat BENDIX sagte mir als Laie bisher gar nichts. Im Internet habe ich mich dann ein wenig informiert. Die Firma Optima / Bendix macht auf mich einen recht positiven Eindruck und scheint in ihren Produkten sehr umfangreich aufgestellt zu sein. Es werden sehr viele, um nicht zu sagen fast alle, Fahrzeugmarken und -typen bedient. Auch die passenden Radlager vorne und hinten für den T3 Syncro haben sie im Programm. Auf Nachfrage wurde schnell und sehr kompetent geantwortet. Meine Entscheidungsfindung ist jedoch noch nicht angeschlossen.
@ typfred - deshalb habe ich die Lager derzeit noch nicht gekauft und folglich auch noch nicht verbaut.
Sonst greife ich wohl lieber ins vertraute VW Regal.
Ob ich da jetzt 10€ mehr bezahle ist egal, aber dafür bin ich sicher das die von VW zertifiziert sind und passen und ich dann nicht nach 100km irgendwo liegen bleibe.
Soweit war ich auch schon, wollte nicht die neuen Lager selbst besorgen und sie dann in der VW-Werkstatt "nur" Einpressen lassen. Aber bei VW ist OE nichts mehr zu bekommen, wie mir der Ersatzteilemann in der betreffenden Werkstatt selbst sagte. Sie müssten die Lager auch auf dem freien Markt besorgen.
Wollte eigentlich wieder FAG-Lager haben, da ich mit diesen Zufrieden war und keine Schäden an den ausgepressten Schalen festzustellen waren. Die FAG sind im Netz kaum zu bekommen - gehen wohl fast zu 100 % an die Autohersteller - und wenn kostet ein Lager ca. 70 €, ein bischen viel wie ich finde. Hätte diesen Preis für OE in der Werkstatt noch bezahlt, um nicht "eigene" Lager mitzubringen. Aber wie heißt es so schön: Ersatzteil ersatzlos entfallen.
Ob die heutigen Lager noch aus Germany kommen, oder ob nicht alle sog. Markenfabrikate doch weltweit in Billiglohnländern nach den gleichen Standards produziert werden, kann niemand genau sagen, ist aber recht naheliegend. Mit hohen Preisen soll wohl auch viel "Qualität" vorgetäuscht werden. Deswegen müssen preiswertere Lager nicht gleich schlechter sein. Die Gewinnspannen der Autokonzerne sind schon sehr hoch - wenn man die einsparen kann, warum nicht. Darunter leidet noch lange nicht die Qualität.
Das Ziel ist es im Notfall (irgendwo in der Walachei) mit gegebenen Mitteln die Lager wechseln zu können.
Das das klapt, da habe ich nach den bisherigen Erfahrungen meine erheblichen Zweifel, um nicht gleich zu sagen, dass es unmöglich ist. Es sei denn die "gegebenen Mittel" sind ein voll ausgerüsteter Werkstattwagen mit Presse etc.
Beste Grüße - Reinhard
P.S. Noch eine Frage zum Laufwiderstand bzw. Leicht- oder Schwergängigkeit der vorderen Syncro-Lager. Meine Lager liefen sehr stramm, waren also sehr fest auf der Achse, ohne zu ruppeln. Ein freies und leichtes Drehen nicht möglich, alles sehr stramm, als wenn das Lager noch zu fest/neu sei. Ist das normal bei einer Laufleistung von ~145 t-km? Die Lager sind ja bekannter Maßen nicht einstellbar. Eine bessere Freigängigkeit wäre wünschenswert - kein Wunder, dass der Syncro einen höheren Spritverbrauch gegenüber dem 2WD hat

.