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Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: Fr 30. Dez 2016, 23:48
von Mars
Was fährst du denn für einen Bus, welche Ausstattung, welches Gewicht und wo willst du damit hin? Nur Strasse oder so viel wie möglich über Stock und Stein? Dann kann man dir vllt auch einen rat geben...

Grüße,
marcus

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: So 1. Jan 2017, 20:35
von anax
Blumen-Boxer hat geschrieben: Kann man die Zugstufe der Konis eigentlich auch im eingebauten Zustand verstellen?

Gruß,
Konrad.
Das macht den Dämpfer aber nicht "härter" oder "weicher". Mit der Zugstufe wird salopp gesagt die Geschwindigkeit des Dämpfers beim Ausfedern eingestellt. Eine zugedrehte Zugstufe bewirkt ein langsames Ausfedern (wird auch gerne mit weicher Abstimmung verwechselt). Nachteil: bei vielen Aufeinanderfolgenden Schlägen wird der Federweg immer weniger. Eine nahezu offene Zugstufe erzeugt ein vermeintlich hartes Fahrwerk und erzeugt wohlmöglich vermehrt Schlupf/Springen.

Das was du meinst, sind Dämpfer mit einstellbarer Druckstufe. Hier kannst Du also auch die Einfedergeschwindigkeit einstellen.
Meines wissens bieten nur die Dämpfer von Fox eine einstellbare Zugstufe. Alle anderen Dämpfer sind da entsprechend der Testläufe fix eingestellt und das passt in der Regel auch, wenn man bedenkt, dass der Syncro im Vergleich zu anderen echten Offroadern eher defensiv bewegt wird. Wenn Du dir das zutraust, kann man Dämpferkennlien über die Ölviskosität in Verbindung mit dem Ölstand beeinflussen.

Letztlich wird jeder neue Dämpfer gefühlt erst einmal zu hart sein, wenn man zu lange mit altem Zeug unterwegs war, wo praktisch Druck- und Zugstufe nicht mehr vorhanden waren ;-)

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: So 1. Jan 2017, 21:22
von steitzen
Hallo,

ich fahre jetzt seit 03/2016 die Kombination Billstein B6 und original Federn in meinem 14" Syncro mit Womo-Ausbau und nachgewogenen 2,1 Tonnen Leergewicht.
Der Unterschied zu den alten verschlissenen original Öldruckdämpfern ist enorm, das Fahrwerk ist deutlich "härter und straffer" durch die B6 Dämpfer geworden.
Natürlich hätte auch jeder andere neue Dämpfer gegenüber den Alten verschlissenen eine Verbesserung gebracht.
Im Sommerurlaub, mit voll beladenen Bus, habe ich die Kombination als sehr angenehm empfunden.

Die B6 würde ich nur bei einem Womo-Ausbau empfehlen, für einen leeren Syncro wäre mir das zu "hart".

Gruß Jochen

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: Do 5. Jan 2017, 21:20
von Blumen-Boxer
Mars hat geschrieben:Was fährst du denn für einen Bus, welche Ausstattung, welches Gewicht und wo willst du damit hin? Nur Strasse oder so viel wie möglich über Stock und Stein? Dann kann man dir vllt auch einen rat geben...

Grüße,
marcus
Hallo Marcus,

die Anwendung schwankt vom leeren Multivan im Landstraßen- und Autobahnbetrieb, bis hin zum bis unters Dach beladenem Urlaubslaster für leichtes Gelände.

Gruß,
Konrad

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: So 8. Jan 2017, 18:58
von marc1976
steitzen hat geschrieben:Hallo,

ich fahre jetzt seit 03/2016 die Kombination Billstein B6 und original Federn in meinem 14" Syncro mit Womo-Ausbau und nachgewogenen 2,1 Tonnen Leergewicht.
Der Unterschied zu den alten verschlissenen original Öldruckdämpfern ist enorm, das Fahrwerk ist deutlich "härter und straffer" durch die B6 Dämpfer geworden.
Natürlich hätte auch jeder andere neue Dämpfer gegenüber den Alten verschlissenen eine Verbesserung gebracht.
Im Sommerurlaub, mit voll beladenen Bus, habe ich die Kombination als sehr angenehm empfunden.

Die B6 würde ich nur bei einem Womo-Ausbau empfehlen, für einen leeren Syncro wäre mir das zu "hart".

Gruß Jochen
Moin,

was für Reifen hast du denn drauf? Ich überlege, ob die B6 für einen schweren Bus mit Hochdach und 225/75R16 ausreichend sind.


Grü0e,

Marc

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: So 8. Jan 2017, 21:39
von tako
Hallo,

also so Aussagen wie B6 im leichten Bus ist zu hart etc. sind SUBJEKTIV und haben eigentlich keine allgemeingültige Aussagekraft finde ich. Ich fahre das Gewindefahrwerk im leichten Kombi und es ist mir nicht zu hart.....und B6 entsprechen eher den Dämpfern von VW für Schlechtwegeausrüstung. Und es sind nie die Dämpfer alleine...Federn und Zustand des Fahrwerks machen auch viel aus vom "Feeling"

Man muss das einfach selbst beurteilen. Eventuell mal versuchen Probe zu fahren etc...

Es ist schwer da eine gute Entscheidung zu treffen...

Ab Frühjahr wäre Probefahren bei mir möglich....Kombi 16" mit Gewindefahrwerk und Kasten mit B6 16" Ausführung. Und auch Camper mit Gewindefahrwerk...

Gruß

Thomas

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: Do 19. Jan 2017, 21:58
von steitzen
Hallo Marc,

ich fahre die Falken Wildpeak AT in 215/75 R15.

Gruß Jochen

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: Fr 20. Jan 2017, 15:31
von marc1976
tako hat geschrieben:Hallo,

also so Aussagen wie B6 im leichten Bus ist zu hart etc. sind SUBJEKTIV und haben eigentlich keine allgemeingültige Aussagekraft finde ich. Ich fahre das Gewindefahrwerk im leichten Kombi und es ist mir nicht zu hart.....und B6 entsprechen eher den Dämpfern von VW für Schlechtwegeausrüstung. Und es sind nie die Dämpfer alleine...Federn und Zustand des Fahrwerks machen auch viel aus vom "Feeling"

Man muss das einfach selbst beurteilen. Eventuell mal versuchen Probe zu fahren etc...

Es ist schwer da eine gute Entscheidung zu treffen...

Ab Frühjahr wäre Probefahren bei mir möglich....Kombi 16" mit Gewindefahrwerk und Kasten mit B6 16" Ausführung. Und auch Camper mit Gewindefahrwerk...

Gruß

Thomas

Hallo Thomas,

danke für die Angebote, toller Service.

Ich bin da etwas enttäuscht zu hören, dass die B& eher den Schelchtwegedämpfern für den 14"er entsprechen sollen, ich dachte nämlich, die ersetzen die Dämpfer des 16" syncro.

Mein Bus hat das Posthochdach, komplette Campingausstattung, 4-6 Surfbretter, Heckbox mit Segeln, Zusatztank, Winde unter dem Schalthebel und 2 Personen mit Hund zu schleppen. Dazu 225/75R16 Reifen.
Im Moment habe ich doppelgrüne (oder waren es doppelblaue?) Federn und zwei der ersten Trailmasterdämpfer vorne drin.
Hinten sind Andreasfedern ohne irgendwelche Platten und die langen, harten Trailmaster Dämpfer drin.

Für die grade Landstraße und den Weg zur Arbeit recht tauglich, mehr aber nicht.

Ich hatte da jetzt an ein Upgrade auf die B6 für vorne Gedacht, evtl mit Andreasfedern. Nach deiner Aussage, könnte das wieder zu schwammig/schaukelig werden, wenn die Straße schlechter wird oder aufhört.

Falls jemand nen heißen Tipp für mich hat, gerne her damit. Finanziell sollte sich das im Rahmen halten. Also GMB-TK-Gewindefahrwerk fällt aus. FOX auch :-(

Grüße und Danke!

Marc

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: Fr 20. Jan 2017, 17:38
von anax
Also wenn Du vorne Trailmasterdämpfer drin hast, kann eigentlich nur alles Neue eine erhebliche Verbesserung sein ;-)

Wenn das Budget im Rahmen bleiben soll, würde ich da nicht groß rumexperimentieren. Also vorne bis Du mit den B6 ODER auch den OME in Neu sicher eine Weile nicht schlecht beraten. Da du längere Federn fährst, musst Du entscheiden, ob das langt. Ich würde die Dämpfer vorne wenigstens noch verlängern, wenn Du viel auf unbefestigten Straßen unterwegs bist, sollte lieber mehr Negativfederweg vorhanden sein, als gar keiner ;-)

Hinten würde ich Dir aufgrund Deiner Zuladung mal die Dämpfer vom Mitsubishi L200 empfehlen.
http://www.automobiles.de/Air-Rancho-Stossdaempfer-L200
Bei denen kannst Du noch via Luftventil die Druckstufe über den Luftdruck anheben. Jan hat die bei sich verbaut und ist damit wohl recht zufrieden. Du musst allerdings die Metall-Hülse der unteren Syncro Dämpfer in die L200 Dämpfer einpressen, damit die unten passen.
https://www.dropbox.com/s/56a99yjyrg4bl ... 5.jpg?dl=0

Re: Stoßdämpfer neu: aber welche?

Verfasst: So 22. Jan 2017, 01:46
von harix84
Hi,

also ich hab mich zu den Bilsteindämpfern mal schlau gemacht. Es gibt die B4 und B6 Ausführung sowohl für den 14er als auch für den 16er. Bilstein bitete also pro Achse 4 verschiedene Dämpfer für den T3 syncro an.
Die VA Dämpfer haben voll ausgefahren die selbe Länge wie die Serie, bei der Hinterachse schaut das leider schlechter aus, da sind die B4 2mm und die B6 15mm kürzer.
Was die Kennlinie in der Druckstufe angeht kommen die B6 von der VA leider auch nicht ganz an die Boge N hin, da hab ich mir auch mehr erwartet.
Bei der Hinterachse schauen die Kennlinien dagegen durchweg gut aus, die sind eher etwas stärker als die Serie.Ich würde da aufgrund des Längenproblems den B4 vom 16er nehmen.


Gruß Moritz