DI-DIESEL haben keine Kammerverluste. Diese Kammerverluste führen zur thermischen Belastung bei diesem Motortyp. Bei VW-WIRBELKAMMER auch den LT TD ist sowohl die thermische Belastung der Kammern hoch und auch die Kolben Temperaturen gehen bei Autobahn Steigungen sehr deutlich nach oben. Also kein Deut besser wie JX, AAB und Golf III Saug-/Turbo-Diesel, sprich alle anderen VW IDI-DIESEL.Einspritzer hat geschrieben:Hallo
ich wollte weiter das Thema mTDI erläutern, jedoch ergeben sich aus den beiden Antworten zuerst einige Sichtweisen meinerseits.
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Viele Grüße Matze
Die VW-DI-DIESEL zeigen auch niedrigere Kolben Temperaturen.
Ein SDI wird aber bei hochschwefelhaltigen Diesel Motoröle an die Grenze bringen. VW PD hingegen wird auch bei VW 505.01-Motoröl Probleme bereiten. Die VW DI-MOTOREN vor VW PD zeigen bereits den Anspruch ans Motoröl fast urplötzlich entstehende Eindickung des Motoröls zu verhindern. Noch heute sind Bestandteil der ACEA Oil Sequences für die ACEA B4 und C3 der Motortest mit VW PD.
Was macht ein DI-DIESEL der wg. Rußeintrag Verschleiß zeigt? Er baut Kompression ab. Was ist die Folge? Weniger Leistung und mehr Verbrauch. Deshalb fliegen die SDI aus einem T3 auch wieder recht schnell raus.
Um die Ruß-Rohemission und damit den Russeintrag zu reduzieren kann man zwar mit ACEA C3 fahren. ACEA Class C durch die Bank kollabieren jedoch bei Diesel der nicht Euro-Diesel also mind. Schwefelarm ist.
Ganz klares Bild bei Mercedes Diesel der Sprinterklasse im Vergleich zu Iveco-Diesel in Bremach und Co..
Die Iveco-Diesel sind wie LkW-IDI-Diesel ausgelegt bzw. Denen näher als die Mercedes IDI-DIESEL der Sprinter-Klasse. Die Mercedes-Diesel machen bei hochschwefelhaltigen Diesel massive Probleme, die Iveco-Diesel macht das nichts aus bzw. das Motoröl funktioniert auch bei Betrieb mit hochschwefelhaltigen Diesel.
Die Mercedes Diesel mögen dann und wann wg. hochschwefelhaltigen Diesel nicht mehr, quasi 0 PS und 0 Nm.
In einen T3 sollte man eher Kammerdiesel von Iveco, Sofim oder Peugeot verbauen. Die sind thermisch weniger spektakulär wie eigentlich alle VW-Kamnerdiesel incl. VW AAB sowie den Reihen-6er TD für den LT.
Der Peugeot XD3T ist sogar tropentauglich als Antrieb für einen Schützen Panzern im Einsatz und das weit ins neue Jahrtausend. Die neue Motorisierung heute für diesen Schützenpanzer ist ein MTU-MOTOR. Die Servicefreundlichkeit des MTU-MOTORs steht bereits zur Debatte.
Auch sind zB. Peugeot-Diesel Servicefreundlicher. Nach einem Zahnriemenwechsel benötigt man keine 99,999% genaue Einstellung mit Uhr. Die laufen auch mit der Pi-mal-Daumen-Methode rund und kultiviert. Starthilfezug hatte noch der Peugeot 304 Diesel. Damals meckerte die gesamte deutsche Motor Presse. Der JX und AAB hatten 1984 bzw. 1991 immer noch einen Starthilfezug. Waren alles hochmoderne Dieselmotoren mit bahnbrechender Leistungsausbeute.
Die Post fuhr auf Polo, Golf, ... mit SDI ab war aber wg. Typ. Kurzstreckenverkehr der Erste VW SDI-/TDI-BESITZER mit deutlichem Mehrverbrauch. Beim VW TDI sieht es nicht besser aus. Von OBI bis zu mir, meinem Bruder oder meinen Eltern in 2 versch. Städten ist es nicht viel weiter als für den ein oder anderen Postler der mir einem VW SDI/TDI unterwegs war. Nie richtig warm wird ein VW IDI ausser im VW T3 Asphalt-Cowboy-Einsatz auf der Landstraße oder Autobahn.
Nun ist Geländeeinsatz sog. HeavyDuty-Betrieb. Nichtmal BMW-COMMON-RAIL Invented im weltweit angesehenen Grazer Diesel-Motoren-Institut besteht einen echten Geländeeinsatz-Test. Der Verbrauch geht deutlich nach oben und oft stellt man sich die Frage: Wo sind die PS? Vgl. auch VW Amarok mit der Frage: Wo sind die 180 PS und 400Nm?
Bei VW PD kaum besser. Bei VW TDI ebenso eher entweder Drehmoment-Stoss, Absaufen ausser man legt dem G-Gang ein und dann ist gerade im Gelände das T3-Getriebe in Gefahr.
Aus dem VW Regal gibt wohl keinen besseren Motor für einen T3 wie den 1.9 Kammer-TD aus dem Golf III und selbst der gilt als thermisch kritisch. Leider!
Grüße
Jochen
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