Reserverad beim T3 Syncro überhaupt sinnvoll?
Verfasst: Fr 5. Apr 2024, 10:53
Hallo liebe Gemeinde,
ich bin neu hier, komme aus Österreich, und habe neben anderen Oldtimern u.A. einen T3 Syncro mit Hochdach und JX-Motor, ehemals österreichisches Bundesheer. Ich schreibe normalerweise im österreichischen T3-Forum. Ich habe hier im IG16-Forum einen provokanten Beitragstitel gewählt, weil ich gerade eben im anderen Forum in eine Diskussion verstrickt bin, die mich etwas ratlos macht. Und ich denke, in einem Syncro-Spezialforum wie hier gibts doch Wissende zu dem Thema:
Basisinfo:
Fahrzeug: VW T3 Syncro, permanenter Allrad
Reifen: Vor 2 Jahren neu gekauft, 185R14, 5 Stück inkl. Reserverad (natürlich gleiche Type). Seither nur ca 4000km gefahren, Reserverad hat 0km
Problemstellung:
Jeder kennt die oftmals geführten Diskussionen beim Syncro, dass der Luftdruck passen muss, weil es sonst durch unterschiedliche Drehzahlen in den Rädern Probleme mit Viscokupplung, Differential und überhaupt zu Verspannungen im Antriebstrang kommen würde.
Wie ist das aber nun, wenn man unterwegs ist, hat eine Reifenpanne und man gibt das Ersatzrad mit noch neuwertigem Profil drauf. D.h. 3 Räder mit tlw abgefahrenen Profil, ein Rad mit neuem Profil. Was ist dann? Verspannungen im Antriebsstrang?
Wenn ja, und das daher nicht gut ist bzw nicht sein darf, wozu habe ich dann ein Ersatzrad mit??
Lösungsansatz:
Ich kaufe noch einen 6. Reifen (der ist schon bestellt und kommt nächste Woche) und ich werde dann beide noch nie gefahrenen Ersatzräder gegen die Räder einer Achse tauschen. Und zukünftig weiterhin alle ca 5000km routinemäßig so eine achsweise Reifenrotation zwischen den 6 Rädern durchführen.
Im Falle einer Panne würde ich dann auch immer beide Räder der betroffenen Achse tauschen.
So wäre meiner Meinung nach sicher gestellt, dass erstens gröbere Verspannungen im Antriebsstrang nie auftreten sollten (sowohl in den Diffs einer Achse als auch in der Syncrokupplung achsübergreifend) und ich andererseits im Falle einer Panne und dem dann folgenden achsweisen Einsatz der Räder am Reserveradträger diese nicht nur als Lösung bis zur nächsten Werkstatt, sondern auch auf Dauer im Einsatz lassen könnte (narütlich müsste ich dann wieder neue Reifen für den Ersatz kaufen).
Meine Frage nun:
Wo soll ich nächste Woche mit der Reifenrotation anfangen? Die beiden Neuen auf die Hinterachse und die Hinterachsräder auf den Reserveradträger, oder so einen Wechsel mit der Vorderachse starten? Oder überhaupt vorne die neuen drauf, die bisherigen Vorderen auf die Hinterachse und die Hinterachsräder auf den Reserveradträger?
Hat da jemand eine Antwort drauf?
Danke
choice
ich bin neu hier, komme aus Österreich, und habe neben anderen Oldtimern u.A. einen T3 Syncro mit Hochdach und JX-Motor, ehemals österreichisches Bundesheer. Ich schreibe normalerweise im österreichischen T3-Forum. Ich habe hier im IG16-Forum einen provokanten Beitragstitel gewählt, weil ich gerade eben im anderen Forum in eine Diskussion verstrickt bin, die mich etwas ratlos macht. Und ich denke, in einem Syncro-Spezialforum wie hier gibts doch Wissende zu dem Thema:
Basisinfo:
Fahrzeug: VW T3 Syncro, permanenter Allrad
Reifen: Vor 2 Jahren neu gekauft, 185R14, 5 Stück inkl. Reserverad (natürlich gleiche Type). Seither nur ca 4000km gefahren, Reserverad hat 0km
Problemstellung:
Jeder kennt die oftmals geführten Diskussionen beim Syncro, dass der Luftdruck passen muss, weil es sonst durch unterschiedliche Drehzahlen in den Rädern Probleme mit Viscokupplung, Differential und überhaupt zu Verspannungen im Antriebstrang kommen würde.
Wie ist das aber nun, wenn man unterwegs ist, hat eine Reifenpanne und man gibt das Ersatzrad mit noch neuwertigem Profil drauf. D.h. 3 Räder mit tlw abgefahrenen Profil, ein Rad mit neuem Profil. Was ist dann? Verspannungen im Antriebsstrang?
Wenn ja, und das daher nicht gut ist bzw nicht sein darf, wozu habe ich dann ein Ersatzrad mit??
Lösungsansatz:
Ich kaufe noch einen 6. Reifen (der ist schon bestellt und kommt nächste Woche) und ich werde dann beide noch nie gefahrenen Ersatzräder gegen die Räder einer Achse tauschen. Und zukünftig weiterhin alle ca 5000km routinemäßig so eine achsweise Reifenrotation zwischen den 6 Rädern durchführen.
Im Falle einer Panne würde ich dann auch immer beide Räder der betroffenen Achse tauschen.
So wäre meiner Meinung nach sicher gestellt, dass erstens gröbere Verspannungen im Antriebsstrang nie auftreten sollten (sowohl in den Diffs einer Achse als auch in der Syncrokupplung achsübergreifend) und ich andererseits im Falle einer Panne und dem dann folgenden achsweisen Einsatz der Räder am Reserveradträger diese nicht nur als Lösung bis zur nächsten Werkstatt, sondern auch auf Dauer im Einsatz lassen könnte (narütlich müsste ich dann wieder neue Reifen für den Ersatz kaufen).
Meine Frage nun:
Wo soll ich nächste Woche mit der Reifenrotation anfangen? Die beiden Neuen auf die Hinterachse und die Hinterachsräder auf den Reserveradträger, oder so einen Wechsel mit der Vorderachse starten? Oder überhaupt vorne die neuen drauf, die bisherigen Vorderen auf die Hinterachse und die Hinterachsräder auf den Reserveradträger?
Hat da jemand eine Antwort drauf?
Danke
choice