Island 2017 - Schluß mit Lustig.
Verfasst: So 17. Dez 2017, 16:52
Island 2017
Ich hatte einen kleinen Reisebericht versprochen, hier ist zumindest schon mal der Anfang:

Seit sicher 20 Jahren habe ich Island auf meiner Liste der Sehnsuchtsziele. Irgendwie waren dann aber immer andere Länder wichtiger, kann man ja immer noch hinfahren, das Hochland läuft ja nicht weg.
2016 saß ich dann bei 45°Grad Celsius und 100% Luftfeuchtigkeit auf einem rostroten Felsen in der sengenden Sonne der australischen Kimberleys und dachte mir: „Schwitzen ist Mist. Nächstes Jahr will ich auf einem Gletscher stehen.“ Damit war die Sache klar: es geht nach Island.
Aber während es mit mir da auf dem Felsen langsam Richtung Kreislaufkollaps ging, räumte in Europa ein kleines unscheinbares Team ganz unerwartet beim EM-Fußball ab. Und machte dabei immerzu recht medienwirksam „Huh Huh“. Tja. Wer kann denn bitte ahnen, dass daraufhin ganz Europa ausflippt und ein Jahr später geschlossen nach Island juckt?
Ok, das ist natürlich überspitzt und wird den schon lange vorher stetig steigenden Touristenzahlen nicht gerecht, aber gefühlt kommt’s hin. ;) Vor allem was die Übernachtungsmöglichkeiten angeht, waren wir irgendwie so ein Bisschen mindestens ein Jahr zu spät. Es war trotzdem toll, ganz ehrlich.
Vorbereitung:
http://www.viermalvier.de/ubbthreads.ph ... cro_z.html
damit - und tosyncros Tipps konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Danke dafür, Thorsten.

Unsere Strecke, Umwege und Irrtümer vorbehalten. ;) Wir waren mit An- und Abreise vom 13.8. - 18.9. unterwegs, insgesamt 4479km.
Von Berlin sind wir nach einem ziemlich hektischen Endspurt recht spät los. Die erste Übernachtung auf einem ruhigen Feldweg irgendwo abseits der Autobahn in Meck-Pomm habe ich glatt vergessen, zu fotografieren. Am nächsten Tag ging es ganz entspannt Richtung Nord-Dänemark, nachmittags landeten wir schließlich hier:

Mittlerweile kann man am Parkplatz Rubjerg Knude nicht mehr direkt an der Düne stehen, dafür gibt es nun ein blitzsauberes WC - was über Nacht offenbleibt. Abends lichteten sich die Reihen, mit uns übernachteten dort noch 3 weitere Autos.

Aber zuvor noch ein Wiedersehen mit Rubjerg Knude Fyr, 2010 war ich zuletzt hier. Spätestens beim Wein mit Sonnenuntergang auf der Düne fing unser Urlaub an. Mittendrin rief dann noch ein Typ an, stellte sich als Schweizer vor und fragte, ob ich nicht vielleicht einen Anlasser übrig hätte. Seiner sei während der Fahrt blöderweise abgeraucht. Ähm, öh, wutt? Hatte ich nicht, aber wir verabredeten uns für morgens in der Schlange zur Norröna. Notfalls zum Schieben. ;)

Die Fährfahrt verlief etwas anders als erwartet. Statt wie geplant an unserer Route zu feilen und über Reiseführern zu brüten, verbrachten wir fast die ganze Überfahrt mit Schweizer und seiner Freundin in der Panoramabar beim dänischen Light-Beer trinken. Die Happy Hour musste schließlich ausgenutzt werden!

Als wir einen Tag später die Färöer-Inseln hinter uns ließen, war unser Reiseplan schon fast ausgereift: „Wir gucken halt, wie das Wetter ist und schauen dann mal.“. Darauf erstmal ein Black Sheep Lager - oder besser zwei, ist ja gerade Happy Hour.

Welcome to Iceland! Leider gibt es keine Bildaufzeichnungen vom Angstschweiß auf Schweizers Stirn, ob er es mit seiner fußlahmen Kiste von der Fähre schafft. Das klappte dann ganz easy. Während der Überfahrt hatte es der Mann tatsächlich geschafft, zusammen mit dem Mensch vom Schiffs-Info-Tresen einen neuen Anlasser zu einer Werkstatt in Egilsstaðir liefern zu lassen. Wir als Backup-Schiebeteam kamen da gleich mal mit. Keine halbe Stunde später war der Anlasser getauscht und seine Bimmel wieder flott. Nach dem Einkauf im Bonus-Supermarkt überredeten wir die beiden, mit uns im Nordosten wandern zu gehen.

Erstes gemeinsames Ziel: Bakkagerði. So richtig clever war diese Entscheidung nicht, denn das Wetter war wirklich Mist. Statt zu den bunten Rhyolith-Bergen haben wir es nur kurz auf den Hausberg geschafft. Als es am nächsten Morgen wettermäßig ganz genauso aussah, beschlossen wir die Flucht. Zusammen, versteht sich.

Aber auch die Fahrt Richtung Westen brachte keine Besserung. Am Dettifoss war es genauso grau, nass und windig. Dafür aber mit vielen anderen Touristen.

Wir fanden das zu voll und verkrümelten uns nach kurzem Blick auf den Selfoss weiter Richtung Norden.

Weise Entscheidung. Nicht nur wegen des abenteuerlichen Zustands der „Straße“ zum Campingplatz Vesturdalur, auch der Platz war genau, was wir suchten:
”The campground is rather primitive with no electricity and limited phone coverage in the area.Toilets are located in two separate buildings on the campground. There are no showers and no hot water.”
Perfekt! Wir waren praktisch die einzigen Gäste. Das Wetter besserte sich, wir bestaunten den Fluß, erwanderten das Hljóðaklettar und bestiegen die Rauðhólar. Endlich bunte Berge!

Spätestens dort war dann auch klar, dass wir lustiger Haufen erstmal weiter gemeinsam fahren würden. Und nach zwei Tagen in unserer grandiosen Abgeschiedenheit bezogen wir zusammen Camp in Myvatn.

Da war dann erstmal Schluss mit Einsamkeit, dafür gab es warme Duschen (die ganz fies nach faulen Eiern riechen). Natürlich wollten wir die Highlights sehen, genau wie alle anderen. An der Grjótagjá-Spalte kübeln Reisebusse im Fünfminutentakt die Leute raus und es herrschte entsprechendes Gedränge. Ygritte hätte Jon Snow dort ganz sicher nicht mehr aus dem Fellhemd gepellt, denn Baden ist da längst verboten. Machte uns nix, wir stiegen über den Zaun und liefen zu Fuß durch einsame Lavafelder zurück zum Campingplatz.

Klar, Touristenströme hin oder her, auch wir besuchten die Lavafelder der Krafla und die Schlammtöpfe und fauchenden Dampfschlote von Hverir.

Das wir beide unsere Busse in der gleichen kackbraunen Farbe angepinselt hatten, sorgte übrigens dafür, dass alle vier mindestens einmal aus Versehen in den falschen Bus einsteigen wollten. Foto:elg

Nur, damit keine falschen Hoffnungen aufkommen: Diese Schilder stehen überall.

Aber auch am Myvatn kann man problemlos den Touristenströmen entkommen. Vom (gut besuchten) idyllischen Birkenhain Höfði wanderten wir durch das über weite Teile völlig einsame Dimmuborgir-Lavafeld bis auf…

…den Tuffkrater des Hverfjall. Erst beim Abstieg gerieten wir wieder in den Tourietrubel.

Dann reichte es uns mit großen Menschenansammlungen, endlich Hochland, auf zur Askja! Für uns alle zum ersten Mal. Weil wir so gar nicht wussten, wie das mit den Furten klappen würde, wählten wir statt der F88 die etwas entspanntere Route über F905/F910.

Schweizers Kiste mit Herðubreið, der Breitschultrigen.

Die ersten Furten (oder was wir da noch dafür halten) werden ausgiebig fotografisch dokumentiert. ;) Foto: elg

Mehr Furten...

...und noch mehr Furten. Viel später im Süden sind wir bei dieser Kategorie nicht mal mehr angehalten. Man gewöhnt sich dran. Foto elg

Hier fiel die Gewöhnung schwer, weil beim drübersemmeln der Bus fast auseinander. Wellblech de Luxe, und zwar viel davon. Unter 80km/h war das nicht auszuhalten. Selbst dann war es echt grausam.

An der Askja. Nicht im Bild: der durchgepeitschte Russe mit seinem Klapprad (!) und vollgeladenem Zweiachshänger, den wir die letzten 30km mitgenommen und ihm damit zwei Tage durch Weichsand erspart haben. Unfassbar, Respekt geht raus. Aber der Mann kennt keinen Schmerz, der macht sowas öfters.

Der Víti-Ktrater der Askja. Unten im Wasser eine Horde GoPro-tragender Selfiestick-Idioten, die sich selbstverliebt beim Posen filmen. Tut mir leid, da bekomme ich Ekzeme und verzichte lieber aufs Baden. Ob die Isis das wohl meinten, als sie den Krater „Hölle“ nannten? ;)

Wir liessen den Rummel um die Víti hinter uns und wanderten hinein in den gigantischen Vulkankessel der Askja. Hier war außer uns kein Mensch mehr. Natürlich nicht.

Der Blick über den Kraterrand verschlug uns allen den Atem. Von dort oben konnten wir weit in die Aschewüste blicken, durch die wir vorher gefahren waren. Unbeschreiblich. Foto:esf

Frühstück bei Wahnsinnswetter an der Askja, dann ging es weiter über die F902 zur Hütte Sigurðarskáli im Kverkfjöll.

Hier war es deutlich ruhiger, nur ein paar Geländewagen hatten sich herverirrt.

Abendbrot mit Gletscherblick…

…und die Aussicht vom Hausberg. Mondlandschaft aus Eis, Lava und Asche. Wir können uns kaum satt sehen.
Ich hatte einen kleinen Reisebericht versprochen, hier ist zumindest schon mal der Anfang:

Seit sicher 20 Jahren habe ich Island auf meiner Liste der Sehnsuchtsziele. Irgendwie waren dann aber immer andere Länder wichtiger, kann man ja immer noch hinfahren, das Hochland läuft ja nicht weg.
2016 saß ich dann bei 45°Grad Celsius und 100% Luftfeuchtigkeit auf einem rostroten Felsen in der sengenden Sonne der australischen Kimberleys und dachte mir: „Schwitzen ist Mist. Nächstes Jahr will ich auf einem Gletscher stehen.“ Damit war die Sache klar: es geht nach Island.
Aber während es mit mir da auf dem Felsen langsam Richtung Kreislaufkollaps ging, räumte in Europa ein kleines unscheinbares Team ganz unerwartet beim EM-Fußball ab. Und machte dabei immerzu recht medienwirksam „Huh Huh“. Tja. Wer kann denn bitte ahnen, dass daraufhin ganz Europa ausflippt und ein Jahr später geschlossen nach Island juckt?
Ok, das ist natürlich überspitzt und wird den schon lange vorher stetig steigenden Touristenzahlen nicht gerecht, aber gefühlt kommt’s hin. ;) Vor allem was die Übernachtungsmöglichkeiten angeht, waren wir irgendwie so ein Bisschen mindestens ein Jahr zu spät. Es war trotzdem toll, ganz ehrlich.
Vorbereitung:
http://www.viermalvier.de/ubbthreads.ph ... cro_z.html
damit - und tosyncros Tipps konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Danke dafür, Thorsten.

Unsere Strecke, Umwege und Irrtümer vorbehalten. ;) Wir waren mit An- und Abreise vom 13.8. - 18.9. unterwegs, insgesamt 4479km.
Von Berlin sind wir nach einem ziemlich hektischen Endspurt recht spät los. Die erste Übernachtung auf einem ruhigen Feldweg irgendwo abseits der Autobahn in Meck-Pomm habe ich glatt vergessen, zu fotografieren. Am nächsten Tag ging es ganz entspannt Richtung Nord-Dänemark, nachmittags landeten wir schließlich hier:

Mittlerweile kann man am Parkplatz Rubjerg Knude nicht mehr direkt an der Düne stehen, dafür gibt es nun ein blitzsauberes WC - was über Nacht offenbleibt. Abends lichteten sich die Reihen, mit uns übernachteten dort noch 3 weitere Autos.

Aber zuvor noch ein Wiedersehen mit Rubjerg Knude Fyr, 2010 war ich zuletzt hier. Spätestens beim Wein mit Sonnenuntergang auf der Düne fing unser Urlaub an. Mittendrin rief dann noch ein Typ an, stellte sich als Schweizer vor und fragte, ob ich nicht vielleicht einen Anlasser übrig hätte. Seiner sei während der Fahrt blöderweise abgeraucht. Ähm, öh, wutt? Hatte ich nicht, aber wir verabredeten uns für morgens in der Schlange zur Norröna. Notfalls zum Schieben. ;)

Die Fährfahrt verlief etwas anders als erwartet. Statt wie geplant an unserer Route zu feilen und über Reiseführern zu brüten, verbrachten wir fast die ganze Überfahrt mit Schweizer und seiner Freundin in der Panoramabar beim dänischen Light-Beer trinken. Die Happy Hour musste schließlich ausgenutzt werden!

Als wir einen Tag später die Färöer-Inseln hinter uns ließen, war unser Reiseplan schon fast ausgereift: „Wir gucken halt, wie das Wetter ist und schauen dann mal.“. Darauf erstmal ein Black Sheep Lager - oder besser zwei, ist ja gerade Happy Hour.

Welcome to Iceland! Leider gibt es keine Bildaufzeichnungen vom Angstschweiß auf Schweizers Stirn, ob er es mit seiner fußlahmen Kiste von der Fähre schafft. Das klappte dann ganz easy. Während der Überfahrt hatte es der Mann tatsächlich geschafft, zusammen mit dem Mensch vom Schiffs-Info-Tresen einen neuen Anlasser zu einer Werkstatt in Egilsstaðir liefern zu lassen. Wir als Backup-Schiebeteam kamen da gleich mal mit. Keine halbe Stunde später war der Anlasser getauscht und seine Bimmel wieder flott. Nach dem Einkauf im Bonus-Supermarkt überredeten wir die beiden, mit uns im Nordosten wandern zu gehen.

Erstes gemeinsames Ziel: Bakkagerði. So richtig clever war diese Entscheidung nicht, denn das Wetter war wirklich Mist. Statt zu den bunten Rhyolith-Bergen haben wir es nur kurz auf den Hausberg geschafft. Als es am nächsten Morgen wettermäßig ganz genauso aussah, beschlossen wir die Flucht. Zusammen, versteht sich.

Aber auch die Fahrt Richtung Westen brachte keine Besserung. Am Dettifoss war es genauso grau, nass und windig. Dafür aber mit vielen anderen Touristen.

Wir fanden das zu voll und verkrümelten uns nach kurzem Blick auf den Selfoss weiter Richtung Norden.

Weise Entscheidung. Nicht nur wegen des abenteuerlichen Zustands der „Straße“ zum Campingplatz Vesturdalur, auch der Platz war genau, was wir suchten:
”The campground is rather primitive with no electricity and limited phone coverage in the area.Toilets are located in two separate buildings on the campground. There are no showers and no hot water.”
Perfekt! Wir waren praktisch die einzigen Gäste. Das Wetter besserte sich, wir bestaunten den Fluß, erwanderten das Hljóðaklettar und bestiegen die Rauðhólar. Endlich bunte Berge!

Spätestens dort war dann auch klar, dass wir lustiger Haufen erstmal weiter gemeinsam fahren würden. Und nach zwei Tagen in unserer grandiosen Abgeschiedenheit bezogen wir zusammen Camp in Myvatn.

Da war dann erstmal Schluss mit Einsamkeit, dafür gab es warme Duschen (die ganz fies nach faulen Eiern riechen). Natürlich wollten wir die Highlights sehen, genau wie alle anderen. An der Grjótagjá-Spalte kübeln Reisebusse im Fünfminutentakt die Leute raus und es herrschte entsprechendes Gedränge. Ygritte hätte Jon Snow dort ganz sicher nicht mehr aus dem Fellhemd gepellt, denn Baden ist da längst verboten. Machte uns nix, wir stiegen über den Zaun und liefen zu Fuß durch einsame Lavafelder zurück zum Campingplatz.

Klar, Touristenströme hin oder her, auch wir besuchten die Lavafelder der Krafla und die Schlammtöpfe und fauchenden Dampfschlote von Hverir.

Das wir beide unsere Busse in der gleichen kackbraunen Farbe angepinselt hatten, sorgte übrigens dafür, dass alle vier mindestens einmal aus Versehen in den falschen Bus einsteigen wollten. Foto:elg

Nur, damit keine falschen Hoffnungen aufkommen: Diese Schilder stehen überall.

Aber auch am Myvatn kann man problemlos den Touristenströmen entkommen. Vom (gut besuchten) idyllischen Birkenhain Höfði wanderten wir durch das über weite Teile völlig einsame Dimmuborgir-Lavafeld bis auf…

…den Tuffkrater des Hverfjall. Erst beim Abstieg gerieten wir wieder in den Tourietrubel.

Dann reichte es uns mit großen Menschenansammlungen, endlich Hochland, auf zur Askja! Für uns alle zum ersten Mal. Weil wir so gar nicht wussten, wie das mit den Furten klappen würde, wählten wir statt der F88 die etwas entspanntere Route über F905/F910.

Schweizers Kiste mit Herðubreið, der Breitschultrigen.

Die ersten Furten (oder was wir da noch dafür halten) werden ausgiebig fotografisch dokumentiert. ;) Foto: elg

Mehr Furten...

...und noch mehr Furten. Viel später im Süden sind wir bei dieser Kategorie nicht mal mehr angehalten. Man gewöhnt sich dran. Foto elg

Hier fiel die Gewöhnung schwer, weil beim drübersemmeln der Bus fast auseinander. Wellblech de Luxe, und zwar viel davon. Unter 80km/h war das nicht auszuhalten. Selbst dann war es echt grausam.

An der Askja. Nicht im Bild: der durchgepeitschte Russe mit seinem Klapprad (!) und vollgeladenem Zweiachshänger, den wir die letzten 30km mitgenommen und ihm damit zwei Tage durch Weichsand erspart haben. Unfassbar, Respekt geht raus. Aber der Mann kennt keinen Schmerz, der macht sowas öfters.

Der Víti-Ktrater der Askja. Unten im Wasser eine Horde GoPro-tragender Selfiestick-Idioten, die sich selbstverliebt beim Posen filmen. Tut mir leid, da bekomme ich Ekzeme und verzichte lieber aufs Baden. Ob die Isis das wohl meinten, als sie den Krater „Hölle“ nannten? ;)

Wir liessen den Rummel um die Víti hinter uns und wanderten hinein in den gigantischen Vulkankessel der Askja. Hier war außer uns kein Mensch mehr. Natürlich nicht.

Der Blick über den Kraterrand verschlug uns allen den Atem. Von dort oben konnten wir weit in die Aschewüste blicken, durch die wir vorher gefahren waren. Unbeschreiblich. Foto:esf

Frühstück bei Wahnsinnswetter an der Askja, dann ging es weiter über die F902 zur Hütte Sigurðarskáli im Kverkfjöll.

Hier war es deutlich ruhiger, nur ein paar Geländewagen hatten sich herverirrt.

Abendbrot mit Gletscherblick…

…und die Aussicht vom Hausberg. Mondlandschaft aus Eis, Lava und Asche. Wir können uns kaum satt sehen.




























































