ESP-Einstellung - Verzweiflung
Verfasst: So 2. Apr 2017, 20:18
Hallo Leute,
2 Fragestellungen kann ich vorweisen:
Zwischen Wutausbrüchen und Verzweiflung mach ich eine Pause und befrage dieses Orakel, nachdem ich allerlei Quellen nach Infos durchsucht habe.
A)
Nach Demontage der Einspritzpumpe am JX muss diese ja wieder eingestellt werden für den Förderbeginn. Dazu habe ich eigentlich alle Infos aus Leitfäden, Büchern usw. auch Messuhr, Nockenwellenllineal, Einsteckdorn usw. ist vorhaben. Der Messwert auf der Uhr soll ja 0,90mm betragen. Nur die beschriebene Prozedur dafür lässt diesen Wert bei meiner ESP nicht zu.
Dabei habe ich alles probiert, mehrfach, natürlich Kaltstartzug und Gaszug ausgehängt, Düsenleitungen ab. ESP gelöst, sodass sie verdrehbar ist, eben alles (glaube ich) nach Anleitung richtig. Uhr mit ca. 2,5mm Vorspannung eingesetzt. Ich habe nichts erreicht und zu guter Letzt ESP in den linken Anschlag gedreht und gemessen, dann in den rechten Anschlag gebracht und gemessen und das Ganze noch einmal in Mittelstellung.
Hier die Ergebnisse:
Linker Anschlag, also ESP gegen Zylinderkopf (gegen Uhrzeigersinn, (gUZS):
Kurbelwelle gUZS gedreht, ausgehend vom OT (bei Kurbelwelle und Nockenwelle)
Uhr geht bis -0,56mm und dann keine Veränderung
Dann Uhr auf "0"
ESP im UZS gedreht ergibt keine Änderung an der Uhr.
Rechter Anschlag, also ESP im UZS gedreht:
Kurbelwelle gUZS gedreht, ausgehend vom OT (bei Kurbelwelle und Nockenwelle).
Uhr bewegt sich erst, nachdem sich die Nockenwelle um ca. 30 Grad gedreht hat, dann geht die Uhr auf ca. 2,16mm beim Nockenwellenstand von ca. 80 Grad, bei 90 Grad
geht die Uhr wieder zurück auf "0".
Das spielt sich 4 Mal bei voller Umdrehtung der Nockenwelle ab. Das macht Sinn bei 4 Düsen. Ich nehme an, dass der angezeigte Uhrwert der normale Arbeithub der ESP ist
und mir nicht den Förderbeginn anzeigt.
Mittler Stellung der ESP:
Kurbelwelle gUZS gedreht, ausgehend vom OT (bei Kurbelwelle und Nockenwelle).
Uhr geht bis -0,08mm bei wenigen Grad der Nockenwellendrehung und dann keine Veränderung.
Dann Uhr auf "0".
ESP gUZS gedreht ergibt Änderung von 0,58mm bis an den Anschlag der ESP an den Zylinderkopf. Weiter geht es nicht!
Wie soll ich 0,90 mm erreichen??? Bild vom Typenschild der ESP anbei.
B)
Bei der ganzen OT-Einstellung kann man die Kurbelwelle und die Nockenwelle ja gut einstellen. Aber das ESP-Rad dann mit dem Dorn feststecken geht bei mir nicht nach Wechsel und Spannen des Zahnriemens. Da das ESP-Rad auf dem konischen Aufsteckzapfen noch eine Nut-Feder-Verbindung besitzt, kann man dieses Rad nicht einfach verdrehen wie beim Nockenwellenrad. Bei mir müsste bei OT von Kurbelwelle und Nockenwelle das ESP-Rad ca. 1 Zahn weiter gedreht sein, damit der Dorn durch passt.
Das Bild zeigt den Versatz Bei OT. Ist das noch normal und unbesorglich? Ich hoffe, jemand der das Liest weist weiter und schenkt mir eine hilfreiche Antwort.
Euch sei es gedankt.
Gruß
Jürgen
2 Fragestellungen kann ich vorweisen:
Zwischen Wutausbrüchen und Verzweiflung mach ich eine Pause und befrage dieses Orakel, nachdem ich allerlei Quellen nach Infos durchsucht habe.
A)
Nach Demontage der Einspritzpumpe am JX muss diese ja wieder eingestellt werden für den Förderbeginn. Dazu habe ich eigentlich alle Infos aus Leitfäden, Büchern usw. auch Messuhr, Nockenwellenllineal, Einsteckdorn usw. ist vorhaben. Der Messwert auf der Uhr soll ja 0,90mm betragen. Nur die beschriebene Prozedur dafür lässt diesen Wert bei meiner ESP nicht zu.
Dabei habe ich alles probiert, mehrfach, natürlich Kaltstartzug und Gaszug ausgehängt, Düsenleitungen ab. ESP gelöst, sodass sie verdrehbar ist, eben alles (glaube ich) nach Anleitung richtig. Uhr mit ca. 2,5mm Vorspannung eingesetzt. Ich habe nichts erreicht und zu guter Letzt ESP in den linken Anschlag gedreht und gemessen, dann in den rechten Anschlag gebracht und gemessen und das Ganze noch einmal in Mittelstellung.
Hier die Ergebnisse:
Linker Anschlag, also ESP gegen Zylinderkopf (gegen Uhrzeigersinn, (gUZS):
Kurbelwelle gUZS gedreht, ausgehend vom OT (bei Kurbelwelle und Nockenwelle)
Uhr geht bis -0,56mm und dann keine Veränderung
Dann Uhr auf "0"
ESP im UZS gedreht ergibt keine Änderung an der Uhr.
Rechter Anschlag, also ESP im UZS gedreht:
Kurbelwelle gUZS gedreht, ausgehend vom OT (bei Kurbelwelle und Nockenwelle).
Uhr bewegt sich erst, nachdem sich die Nockenwelle um ca. 30 Grad gedreht hat, dann geht die Uhr auf ca. 2,16mm beim Nockenwellenstand von ca. 80 Grad, bei 90 Grad
geht die Uhr wieder zurück auf "0".
Das spielt sich 4 Mal bei voller Umdrehtung der Nockenwelle ab. Das macht Sinn bei 4 Düsen. Ich nehme an, dass der angezeigte Uhrwert der normale Arbeithub der ESP ist
und mir nicht den Förderbeginn anzeigt.
Mittler Stellung der ESP:
Kurbelwelle gUZS gedreht, ausgehend vom OT (bei Kurbelwelle und Nockenwelle).
Uhr geht bis -0,08mm bei wenigen Grad der Nockenwellendrehung und dann keine Veränderung.
Dann Uhr auf "0".
ESP gUZS gedreht ergibt Änderung von 0,58mm bis an den Anschlag der ESP an den Zylinderkopf. Weiter geht es nicht!
Wie soll ich 0,90 mm erreichen??? Bild vom Typenschild der ESP anbei.
B)
Bei der ganzen OT-Einstellung kann man die Kurbelwelle und die Nockenwelle ja gut einstellen. Aber das ESP-Rad dann mit dem Dorn feststecken geht bei mir nicht nach Wechsel und Spannen des Zahnriemens. Da das ESP-Rad auf dem konischen Aufsteckzapfen noch eine Nut-Feder-Verbindung besitzt, kann man dieses Rad nicht einfach verdrehen wie beim Nockenwellenrad. Bei mir müsste bei OT von Kurbelwelle und Nockenwelle das ESP-Rad ca. 1 Zahn weiter gedreht sein, damit der Dorn durch passt.
Das Bild zeigt den Versatz Bei OT. Ist das noch normal und unbesorglich? Ich hoffe, jemand der das Liest weist weiter und schenkt mir eine hilfreiche Antwort.
Euch sei es gedankt.
Gruß
Jürgen