Re: H Kennzeichen mit AAZ
Verfasst: So 31. Jan 2021, 09:37
Moin,
ich verstehe die Diskussion um zu unrecht vergebene H-Kennzeichen und die Folgen welche daraus für uns alle erwachsen können.
Und tatsächlich begegnen mir auch "Oldtimer" wo ich mich frage wie das gehen kann.
Das sind Extrembeispiele wo auch der Laie von außen erkennen kann das diese alte Karre einfach nur alt und verranzt ist und eigentlich weg gehört. Und jeder Prüfer der seinen Job auch nur halbwegs ernst nimmt bei einer Bewertung das H ablehnen sollte, und zwar schon von weitem und ohne Diskussion.
Jetzt ging es hier um einen T3 mit AAZ und Anhängerfelgen und anscheinend ist der Lack gerollt - wo steht das überhaupt? Das finde ich gerade nicht.
Es gibt keine Bilder zum Fahrzeug - schwierig.
Ich hatte jetzt bei diesem Bulli nichts vor Augen was auf eine alte verranzte Karre hindeutete welche auf keinen Fall ein H-Kennzeichen bekommen darf.
Wenn man den Kriterienkatalog ansetzt wird es alleine mit dem Fakt das der Lack gerollt ist unmöglich, aus, vorbei. Neulackierung oder halt keine H-Kennzeichen. Vielleicht berechtigt weil es wirklich schlimm aussieht, vielleicht auch nicht da nur ein Kenner das überhaupt sehen würde....
Ich kennen noch die Zeit als man Autos gerollt hat - mein Vater hat das in den 80èr auch gemacht und das sah gut aus - so empfand ich das damals als kleine Bub und so wird es auch gewesen sein.
Und hier sehe ich den Ermessensspielraum des Prüfers; und nur da!
Ich sehe auch das H-Kennzeichen als solches nicht in Gefahr wenn der offizielle Oldtimer an einem Sitz eine Beschädigung hat oder an einer Stoßstange an einem Eck die Farbe fehlt - kann man als Prüfer nach Katalog anprangern und das H-Kennzeichen verweigern.
Die Anhängerfelgen wurden über viele Jahre für die Syncro und den T3 angeboten, verkauft und eingetragen, AAZ ist für den Laien und für viele Prüfer vom JX nicht zu unterscheiden.....
Bringen diese Punkte - jetzt mal unabhängig vom Lack den wir alle nicht beurteilen können - das H-Kennzeichen als ganzes in Gefahr?
Es werden hier Extrembeispiele genannt oder laufen als Bild im Hintergrund mit, inwieweit haben diese Bilder und Beispiele etwas mit diesem Bulli hier zu tun?
Trifft das für dieses Fahrzeug auch wirklich so zu oder werden an dieser Geschichte hier eigentlich andere Fälle aufgezogen und der Bulli hier wandert mit denen in eine Schublade- ist dieser Bulli so schlimm das er das H-Kennzeichen in Gefahr bringt?
Ich sehe in diesem Bulli keine Gefahr für das H-Kennzeichen ohne ihn gesehen zu haben - was natürlich problematisch ist.
Generell finde ich die hier beschriebene sehr großzügige - zu großzügige - Herangehensweise von Prüfern ebenfalls problematisch. Auf der anderen Seite ist mir der Anforderungskatalog in manchen Hinsicht zu eng und wird alten Fahrzeugen die über 30 Jahre wirklich auf der Straße waren nicht gerecht ....und ich finde es gut wenn ein Prüfer hier mit Augenmaß sein o.k. zum H-Kennzeichen gibt.
Was ist mit den original Hipp-Bussen aus den 70èr-80èr Jahre? Den Frickel-Campern wie sie damals üblich waren und zur Zeit gehören mehr als ein original Neufahrzeug wie sie bei VW im Werksmuseum stehen. Sollen die von den Straßen verschwinden - ohne H werden sie das leider zwangsläufig.
Ein von der Sonne gezeichneter Surf - Bulli aus den USA - neu lackieren oder kein H!
Oder doch zulässig obwohl im Anforderungskatalog was anders steht. Ist es ein kompetenter Prüfer welche hier ein H-Kennzeichen vergibt weil er das als Kulturgut sieht oder ist es einer der seinen Job nicht gut macht....?
Hier würde mich eure Meinung interessieren.
Gruß Bernd
ich verstehe die Diskussion um zu unrecht vergebene H-Kennzeichen und die Folgen welche daraus für uns alle erwachsen können.
Und tatsächlich begegnen mir auch "Oldtimer" wo ich mich frage wie das gehen kann.
Das sind Extrembeispiele wo auch der Laie von außen erkennen kann das diese alte Karre einfach nur alt und verranzt ist und eigentlich weg gehört. Und jeder Prüfer der seinen Job auch nur halbwegs ernst nimmt bei einer Bewertung das H ablehnen sollte, und zwar schon von weitem und ohne Diskussion.
Jetzt ging es hier um einen T3 mit AAZ und Anhängerfelgen und anscheinend ist der Lack gerollt - wo steht das überhaupt? Das finde ich gerade nicht.
Es gibt keine Bilder zum Fahrzeug - schwierig.
Ich hatte jetzt bei diesem Bulli nichts vor Augen was auf eine alte verranzte Karre hindeutete welche auf keinen Fall ein H-Kennzeichen bekommen darf.
Wenn man den Kriterienkatalog ansetzt wird es alleine mit dem Fakt das der Lack gerollt ist unmöglich, aus, vorbei. Neulackierung oder halt keine H-Kennzeichen. Vielleicht berechtigt weil es wirklich schlimm aussieht, vielleicht auch nicht da nur ein Kenner das überhaupt sehen würde....
Ich kennen noch die Zeit als man Autos gerollt hat - mein Vater hat das in den 80èr auch gemacht und das sah gut aus - so empfand ich das damals als kleine Bub und so wird es auch gewesen sein.
Und hier sehe ich den Ermessensspielraum des Prüfers; und nur da!
Ich sehe auch das H-Kennzeichen als solches nicht in Gefahr wenn der offizielle Oldtimer an einem Sitz eine Beschädigung hat oder an einer Stoßstange an einem Eck die Farbe fehlt - kann man als Prüfer nach Katalog anprangern und das H-Kennzeichen verweigern.
Die Anhängerfelgen wurden über viele Jahre für die Syncro und den T3 angeboten, verkauft und eingetragen, AAZ ist für den Laien und für viele Prüfer vom JX nicht zu unterscheiden.....
Bringen diese Punkte - jetzt mal unabhängig vom Lack den wir alle nicht beurteilen können - das H-Kennzeichen als ganzes in Gefahr?
Es werden hier Extrembeispiele genannt oder laufen als Bild im Hintergrund mit, inwieweit haben diese Bilder und Beispiele etwas mit diesem Bulli hier zu tun?
Trifft das für dieses Fahrzeug auch wirklich so zu oder werden an dieser Geschichte hier eigentlich andere Fälle aufgezogen und der Bulli hier wandert mit denen in eine Schublade- ist dieser Bulli so schlimm das er das H-Kennzeichen in Gefahr bringt?
Ich sehe in diesem Bulli keine Gefahr für das H-Kennzeichen ohne ihn gesehen zu haben - was natürlich problematisch ist.
Generell finde ich die hier beschriebene sehr großzügige - zu großzügige - Herangehensweise von Prüfern ebenfalls problematisch. Auf der anderen Seite ist mir der Anforderungskatalog in manchen Hinsicht zu eng und wird alten Fahrzeugen die über 30 Jahre wirklich auf der Straße waren nicht gerecht ....und ich finde es gut wenn ein Prüfer hier mit Augenmaß sein o.k. zum H-Kennzeichen gibt.
Was ist mit den original Hipp-Bussen aus den 70èr-80èr Jahre? Den Frickel-Campern wie sie damals üblich waren und zur Zeit gehören mehr als ein original Neufahrzeug wie sie bei VW im Werksmuseum stehen. Sollen die von den Straßen verschwinden - ohne H werden sie das leider zwangsläufig.
Ein von der Sonne gezeichneter Surf - Bulli aus den USA - neu lackieren oder kein H!
Oder doch zulässig obwohl im Anforderungskatalog was anders steht. Ist es ein kompetenter Prüfer welche hier ein H-Kennzeichen vergibt weil er das als Kulturgut sieht oder ist es einer der seinen Job nicht gut macht....?
Hier würde mich eure Meinung interessieren.
Gruß Bernd