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Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Fr 13. Mär 2020, 22:10
von Alexander
reidiekl hat geschrieben: Fr 13. Mär 2020, 19:30Was würde dagegen sprechen die Verzinnung vor der endgültigen KTL-Beschichtung (Arbeitsschritt 4) durchzuführen?
Dagegen spricht der Faktor Zeit und die Luftfeuchtigkeit.
Wie willst du die völlig blanke Karosse denn in der Zwischenzeit gegen Rost schützen?

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Sa 14. Mär 2020, 21:07
von user447
Alexander hat geschrieben: Fr 13. Mär 2020, 22:10 Dagegen spricht der Faktor Zeit und die Luftfeuchtigkeit.
Wie willst du die völlig blanke Karosse denn in der Zwischenzeit gegen Rost schützen?
Es kommt darauf an wo die Karosse steht . Habe meine Karosse über mehrer Wochen Sandgestrahlt ( konnte nur am Wochenende arbeiten )
Die Garage ist nach Süd/Süd/West gerichtet und durch das Sektionaltor kommt viel Licht und Wärme rein . da war das mit dem Flugrost überhaupt kein Tema . Anders in meiner Werkstatt Eingang Nord/Ost in den Hang gegraben . Da siehst du spätestens am zweiten Tag den Flugrost .
Die Frage ist wie hoch ist die Luftfeutigkeit in deiner Werkstatt/Garage . Das kann sich Jahreszeitlich auch ändern .
Gut ist wenn es innen wärmer ist als außen .
z.b. Warme Feucht Luft im Sommer trifft auf kühle Werkstatt .
LG Markus

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: So 15. Mär 2020, 12:38
von reidiekl
Die Problemchen mit zwischenzeitlichem Rostansatz lassen sich doch - ich denke ganz einfach - dadurch lösen, dass nach den beiden ersten Arbeitsschritten (1. Backofen und 2. Entlackungsbad mit Spülung) zunächst die Karosseriearbeiten durchgeführt werden und erst danach die beiden noch folgenden Arbeitsschritte Säurebad und KTL-Beschichtung durchgeführt werden. Das hätte darüber hinaus den Vorteil, dass nicht nur Alt- und Flugrost sondern auch der Schweißzunder etc. der durchgeführten Karosseriearbeiten mit dem Säurebad entfernt werden. Dass der KTL-Betrieb über so eine Aufteilung in zwei Arbeitsabschnitte (Unterbrechung) nicht gerade begeistert ist kann ich nachvollziehen. Aber sachgerechter wäre es schon - und halt auch wieder etwas teurer ;-) . Aber bei den Summen, die hier insgesammt aufgerufen werden, spielt das dann eher eine untergeordnete Rolle. Im übrigen sollte ein guter Karosseriebauer Dellen und Beulen auch ohne vorherige KTL-Beschichtung gut erkennen können. Andernfalls wäre es eine sehr teure Methode um nur Blechverformungen sichtbar werden zu lassen.

BG - Reinhard

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: So 15. Mär 2020, 18:27
von Christoph
bei meinem nächsten Projekt werde ich es auch genau so machen, das hat mir der Herr von Carblast auch empfohlen.

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Mo 30. Mär 2020, 10:38
von Christoph
Hier noch mal ein paar Bilder vom KTL.

Im Moment bin ich gerade dabei, Steinschlagschutz zu spritzen und alle Blechnähte mit Nahtschutz zu versiegeln.

Ich wollte das erst alles 100%ig dem Original nachempfinden. Habe mich jetzt aber dazu entschlossen, das eher nach meinem Geschmack zu machen. D.h. Steinschlagschutz nur dort, wo auch Steine etc gegen die Karosserie fliegen können. Außerdem werden ALLE Nähte ganz penibel versiegelt, das war ab Werk nicht überall ordentlich gemacht.

Ich hätte nicht gedacht, dass das so extrem zeitaufwändig ist, ganz zu schweigen von den Kosten für die Kartuschen, da gehen fast 70 Stück drauf bis ich fertig bin (Stückpreis 12 Euro :-( ).

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Do 30. Apr 2020, 10:55
von Christoph
Kleiner Zwischenstand...

Die Karosserie ist nun endlich lackierfertig. Hatte berufsbedingt leider etwas wenig Zeit, aber jetzt sind alle Blechnähte sorgfältig abgedichtet und diverse Stellen mit Steinschlagschutz auslackiert.

Heute morgen ging der Bus dann auf eigener Achse zum Lacker, sind zum Glück nur 300m, die kann man dann auch mal mit Hilfe eines Staplers als Zugfahrzeug auf der Straße fahren :-) .

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 18:59
von Christoph
Während der Bus beim Lackierer ist, bin ich noch dabei, Fahrwerksteile aufzuarbeiten.

Im Moment überhole ich gerade die 4 Antriebswellen. Das heißt Wellen strahlen, lackieren und mit neuen Manschetten zusammenbauen.

Jetzt habe ich aber ein Problem bei den vorderen äußeren Gelenken:

1. ich habe rechts und links scheinbar unterschiedliche Gelenke (die sehen zum einen unterschiedlich aus, und das eine ist ca 6-7mm kürzer).
Ist das normal oder hat der Vorbesitzer mal eine neues Gelenk montieren lassen?

2. Das eine Gelenk konnte ich einfach von der Welle abziehen (da hat der Sicherungsring gefehlt), bei der anderen ist der noch drin - wie bekommt man den denn raus??

Danke für sachdienliche Hinweise :-)

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 20:50
von user620
Schaut aus wie eine 14" Welle..

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Di 5. Mai 2020, 11:46
von Christoph
sollte eine 16er Welle sein (Durchmesser 98mm)

Re: Neues Projekt: 16" Jagdwagen

Verfasst: Di 5. Mai 2020, 11:46
von Christoph
er wird wieder grün... :-)