Moin Allerseits,
nachdem ich vor unserem Italien-Urlaub hier noch allerlei nützliche Infos bekommen hatte und die wichtigsten Sachen an meinem T3-Diesel wieder einigermaßen im Griff hatte, bin ich nun auf dem Rückweg aus dem Urlaub liegengeblieben. Ich hatte Glück im Unglück, denn der Urlaub war schön und ich bin sozusagen direkt vor der Tür bei Verwandten liegeneblieben, sodass ich schnell Hilfe hatte.
Nun zu meiner Frage.
Ich bin losgefahren und ca. 1km war alles normal. Ich habe nochmal angehalten, um das Navi zu programmieren und das Beschleunigen im 1. und 2. Gang ging auch normal, aber als ich im 3.Gang war, hatte der Motor plötzlich nur noch ganz wenig Leistung und ich bin nur noch mit ca. 30 km/h bis zum Werkstatthof 500m weiter gefahren. Der Motor ging sofort aus und starten ließ er sich nur noch mir Glück, wenn man das Gaspedal in einer mittleren Stellung hatte. Aus dem Auspuff räuchert es auch recht kräftig, wobei es mir nicht das Öl zu sein scheint.
Nun ist der Wagen zu mir geschleppt und ich habe heute nochmal einen Startversuch gemacht. Er springt nicht an.
Daten: T3 CS, ca. 350.000 km hat der Motor hinter sich. Letzter Ölwechsel vor 1 Monat ca. 3.500 km. Letzter Dieselfilterwechsel vor 2 Jahren ca. 13.000 km. Ventilspiel vor 2 Jahren / ca. 13.000 km eingestellt. (... der nächste Motor hat Hydros ...) (Ohne Luftilter die selben Symptome, der Mechaniker im Ort meinte, dass es sich im Luftfilterkasten so anfühlt, als ob Zyl. 2 und 3 nicht so kräftig Luft ansaugen. Ob das so ist kann ich nicht sagen. Ich war am Zündschlüssel.)
Irgendwo auf dem Dachboden müsste ich noch einen Kompressionsmesser und das Lineal haben. Morgen will ich dann die Steuerzeiten und die Kompression prüfen.
Der Mechaniker meinte auch, dass aus den gelösten Einspritzleitungen beim Orgeln was rauskommt (hatten wir für Zyl. 1 und 4 gemacht).
Wenn ich von Batterie Plus ein Kabel zum Absteller halte, dann klickt er.
Mir fallen nicht viele Ursachen ein.
Lose Zentralschraube auf der Kurbelwelle war noch ein Tip von Alexander.
Oder eben ein kapitaler Motor-Schaden mit krummen / verbrannten Ventilen. Ich könnte mir noch Abplatzungen des Zylinderkopfes im Bereich der Ventile vorstellen, weil es in Italien warm war und wir auch tagsüber über die Berge sind. Da war das Kühlwasser länger recht warm. Aber ich bin danach noch einige Hunderte km ohne Probleme (auch über die Alpen) gefahren.
Heute wollte ich mal schauen, ob nicht Wasser im Dieselfilter ist. Da habe ich den Filter unten aufgedreht und wollte auffangen, was da kommt. Aber da kam nix. Ich fand das komisch. Nun denke ich, dass es vielleicht doch kein Motor-Schaden ist, sondern die Einspritzpume überwiegend nur Wasser bekommt, da ich den Tank kurz vor Ankunft bei meinen Verwandten recht leer gefahren hatte. Und was von Bakterien im Tank habe ich auch schon mal gehört. Wenn man am Diesel-Filter unten den weißen Verschluss aufdreht, dann müsste doch was rauspisseln? (Ich habe hier zuhause einen Vorfilter von MonoPoel liegen, aber natürlich noch nicht eingebaut. So ist das mit meinen Projekten derzeit.)
Für Eure Rückmeldungen zu möglichen Ursachen wäre ich dankbar. (Morgen will ich versuchen, erstmal die Steuerzeiten und die Kommpression zu prüfen.)
Viele Grüße aus Hamburg, Christoph
Motor-Schaden, CS-Diesel, mögliche Ursachen
Moderator: Mod-Team
Re: Motor-Schaden, CS-Diesel, mögliche Ursachen
Moin Allerseits,
so, nun habe ich gestern meinen Kompressionsprüfer gefunden.
Steuerzeiten habe ich geprüft und festgestellt, dass die nicht ganz stimmen. Wenn das lineal drin ist, dann passt der Stift in der Pumpe nihct ganz und die OT-Arkierung ist überhaupt ein Stück weg. (Ich gehe mal davon aus, dass die OT-Markierung eine kerbe ist und die "Pikser" davor und dahinter irgendwas anderes markieren.) Meine Theorie des einen Zahn übergesprungenen zahnriemens könnte sein, aber auch Alexanders Tip mit dem losen Nockenwellenrad. Da muss ich noch weiter untersuchen.
Ich habe nachgesehen, Zahnriemen und Spannrolle habe ich vor 15 Jahren und ca. 70.000km gewechselt.
Aus dem Diesel-Filter kam nach mehrmaligem Auf- und Zu-Drehen des weißen Verschlusses unten, dann plötzlich doch was raus und es schien Diesel zu sein. Jedenfalls war es recht schierig.
Überraschenderweise scheint die Kommpression noch so gerade in Ordnung zu sein. (Motor kalt)
(leider ist mir ein Wärmeschutzplätchen weggefallen, sodass ich erstmal im Motorraum suchen muss, um die Einspritzdüsen wieder reinzusetzen. Irgendwo bei meinem Werkzug hatte ich so ein Plätchen auch noch, aber wo ...? Naja, das löse ich morgen.)
Ehrlich gesagt bin ich gerade etwas ratlos, was denn jetzt die Ursache dafür ist, dass der Motor nicht läuft.
Soll ich nochmal einen Zahnriemen besorgen, das Nockenwellenrad anziehen und nochmal mit frisch aufgelegtem Zahnriemen schauen? Also, dem Motor nochmal eine Chance geben? Ich vermute, die Ventile haben nciht aufgesetzt. Das hätte ich vermutlich gemerkt.
(Im übrigen muss ich sagen, dass meine Feststellung, die ich schon während der Lehre 1992 gemacht habe immer mehr zutrifft. In der Technik gibt es derzeit eigentlich wenig wirklich neue Erfindungen, aber Hydrostößel sind in jedem Fall so eine Errungenschaft. Der Öldruck ist eh da und das Ventilspiel ist dann immer 0. Was sollte man mehr wollen.)
Hat noch jemand einen Tip?
Soll ich nochmal einen Zahnriemen besorgen und einbauen?
Für Eure Rückmeldungen bin ich dankbar.
Viele Grüße aus Hamburg, Christoph
Off-Topic: Das habe ich übrigens gebraucht: Es war mal wieder das Ventil, das porös war. Zum Glück hatte ich vorgesorgt und ein Ventil mit.
so, nun habe ich gestern meinen Kompressionsprüfer gefunden.
Steuerzeiten habe ich geprüft und festgestellt, dass die nicht ganz stimmen. Wenn das lineal drin ist, dann passt der Stift in der Pumpe nihct ganz und die OT-Arkierung ist überhaupt ein Stück weg. (Ich gehe mal davon aus, dass die OT-Markierung eine kerbe ist und die "Pikser" davor und dahinter irgendwas anderes markieren.) Meine Theorie des einen Zahn übergesprungenen zahnriemens könnte sein, aber auch Alexanders Tip mit dem losen Nockenwellenrad. Da muss ich noch weiter untersuchen.
Ich habe nachgesehen, Zahnriemen und Spannrolle habe ich vor 15 Jahren und ca. 70.000km gewechselt.
Aus dem Diesel-Filter kam nach mehrmaligem Auf- und Zu-Drehen des weißen Verschlusses unten, dann plötzlich doch was raus und es schien Diesel zu sein. Jedenfalls war es recht schierig.
Überraschenderweise scheint die Kommpression noch so gerade in Ordnung zu sein. (Motor kalt)
(leider ist mir ein Wärmeschutzplätchen weggefallen, sodass ich erstmal im Motorraum suchen muss, um die Einspritzdüsen wieder reinzusetzen. Irgendwo bei meinem Werkzug hatte ich so ein Plätchen auch noch, aber wo ...? Naja, das löse ich morgen.)
Ehrlich gesagt bin ich gerade etwas ratlos, was denn jetzt die Ursache dafür ist, dass der Motor nicht läuft.
Soll ich nochmal einen Zahnriemen besorgen, das Nockenwellenrad anziehen und nochmal mit frisch aufgelegtem Zahnriemen schauen? Also, dem Motor nochmal eine Chance geben? Ich vermute, die Ventile haben nciht aufgesetzt. Das hätte ich vermutlich gemerkt.
(Im übrigen muss ich sagen, dass meine Feststellung, die ich schon während der Lehre 1992 gemacht habe immer mehr zutrifft. In der Technik gibt es derzeit eigentlich wenig wirklich neue Erfindungen, aber Hydrostößel sind in jedem Fall so eine Errungenschaft. Der Öldruck ist eh da und das Ventilspiel ist dann immer 0. Was sollte man mehr wollen.)
Hat noch jemand einen Tip?
Soll ich nochmal einen Zahnriemen besorgen und einbauen?
Für Eure Rückmeldungen bin ich dankbar.
Viele Grüße aus Hamburg, Christoph
Off-Topic: Das habe ich übrigens gebraucht: Es war mal wieder das Ventil, das porös war. Zum Glück hatte ich vorgesorgt und ein Ventil mit.
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syncrovirus
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Re: Motor-Schaden, CS-Diesel, mögliche Ursachen
Ich meine beim JX ist 35bar neu, Verschleißgrenze 25bar.
Darunter wird es dann schwierig, geht aber mit nach vorne verlegten Einspritzzeitpunkt auch noch.
Ich fahrebim Sommerbus einen JX der knapp über 20 und max 25bar hat. Allerdings Förderbegin bei 1.0 und 2kw Golf TDI Anlasser. Bis 5 Grad Außentemperatur geht das, dann ist Ende mit anspringen.
Beim ESP Rad würde ich mir keine großen Gedanken machen. Aber Nockenwelle und Kerbe (OT) sollten Passen.
Erst wenn der Pfeil auf eine der Nasen steht, schläft das Ventil auf.
Was aber für dein Problem verantwortlich sein kann ist ein gelockertes Zahnriemenrad auf der Kurbelwelle. Das hatte ich bei einem eigenen Bus auch schon mal. Sprang ums verrecken nicht mehr an. Schraube und Zahnriemenrad neu und der Motor lief noch einige Jahre.
Das würde auch zu deinem offset Kurbelwelle / Nockenwelle passen.
P.S. für einen Kunden baue ich demnächst einen gut laufenden CS aus. Ich kann den mal fragen ob der den abgeben würde.
Darunter wird es dann schwierig, geht aber mit nach vorne verlegten Einspritzzeitpunkt auch noch.
Ich fahrebim Sommerbus einen JX der knapp über 20 und max 25bar hat. Allerdings Förderbegin bei 1.0 und 2kw Golf TDI Anlasser. Bis 5 Grad Außentemperatur geht das, dann ist Ende mit anspringen.
Beim ESP Rad würde ich mir keine großen Gedanken machen. Aber Nockenwelle und Kerbe (OT) sollten Passen.
Erst wenn der Pfeil auf eine der Nasen steht, schläft das Ventil auf.
Was aber für dein Problem verantwortlich sein kann ist ein gelockertes Zahnriemenrad auf der Kurbelwelle. Das hatte ich bei einem eigenen Bus auch schon mal. Sprang ums verrecken nicht mehr an. Schraube und Zahnriemenrad neu und der Motor lief noch einige Jahre.
Das würde auch zu deinem offset Kurbelwelle / Nockenwelle passen.
P.S. für einen Kunden baue ich demnächst einen gut laufenden CS aus. Ich kann den mal fragen ob der den abgeben würde.
Re: Motor-Schaden, CS-Diesel, mögliche Ursachen
Zentralschraube KURBELWELLE !
Nicht Nockenwelle !
Wenn OT Kurbelwelle (ja, die Kerbe) und Dorn ESP nicht stimmen, dann ist die Zahnriemenscheibe auf der KURBELWELLE lose.
Nicht Nockenwelle !
Wenn OT Kurbelwelle (ja, die Kerbe) und Dorn ESP nicht stimmen, dann ist die Zahnriemenscheibe auf der KURBELWELLE lose.
Viele Grüße,
Alexander
Alexander
Re: Motor-Schaden, CS-Diesel, mögliche Ursachen
Gut, das mit dem losen Rad auf der Kurbelwelle war ja von Anfang an Deine (Alexanders) Tip gewesen. Das kann ich aber frühestens am Wochenende nachsehen. Leider wird wohl der Auspuff dafür aabgebautr werden müssen und die olle "Windel" muss ja auch noch aus dem Weg. Das fummeln da unten auf dem Boden ist für mich nichts mehr, was ich mal so eben mache. Da muss ich schon auf einen guten Tag warten. Aber dann gucke ich mal, ob ich in Sachen Zentralschraube & Zahnriemenrad was finde. So mit dem gekröpten Ringschlüssel merkt man nix, aber der Motor dreht ja auch leicht und so richtig mit Kraft habe ich an der Schraube noch nicht gearbeitet.
Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Re: Motor-Schaden, CS-Diesel, mögliche Ursachen
ganz eventuell würde ich den Motor nehmen. Eigentlich will ich ja meinen Motor-Umbau mal weitermachen und nun ist sozusagen die vom Himmel angestoßene Gelegenheit dazu. Und, eigentlich will ich keinen CS oder JX-Motor mehr verbauen. Erstens weil sie einfach ein wenig zu klein sind für einen T3 und zweitens, weil sie keine Hydros haben. Wenn dann vorzugsweise noch JP oder JR. (Hier in der Nähe gab es einen gebrauchten JP, aber die Anzeige ist verschwunden.)syncrovirus hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 23:04 ...
P.S. für einen Kunden baue ich demnächst einen gut laufenden CS aus. Ich kann den mal fragen ob der den abgeben würde.
Trotzdem erstmal vielen Dank für das Angebot. Und, evtl. komme ich darauf zurück, wenn ich ansonsten nicht so weiterkomme wie geplant.
(Das weil, das Aufarbeiten einer Croma ESP könnte auch noch zum Hindernis werden. Mal sehen, sonst wird die JX ESP erstmal genutzt. Ich hoffe, Henzo hilft mir beim Dichten der Croma ESP.)
Viele Grüße aus hamburg, Christoph
Re: Motor-Schaden, CS-Diesel, mögliche Ursachen
Moin Allerseits,
da bei meinem Motor-Schaden ja vieles darauf hindeutet, dass das Zahnriemenrad auf der Kurbelwelle ein wenig gearbeitet hat, wollte ich von Euch nochmal kurz wissen, wie ich es denn genau feststelle, dass das der Fall ist.
Wie gesagt, die Steuerzeiten sind recht weit weg. So schlecht habe ich vor 15 Jahren beim Zahnriemenwechsel vermutlich nicht eingebaut.
Die Zentrale Schreckschraube ist mit dem Ringschlüssel bei nicht blockiertem Motor gefühlt noch gut fest.
Das Werkzeug VW 3099 muss ich mir noch besorgen. (Festhalten im Guckloch am Schwungrad ist mir nicht so geheuer.)
Ja, und dann muss der festgerostete Auspuff ab und die olle Windel weg. (Und für solche Arbeiten träumt der in die Jahre gekommene T3-Bastler von einer eigenen Hebebühne.
)
Sieht man, dass das Zahnriemenrad auf der Kurbelwelle (Kerbe) "gearbeitet" hat, wenn man die Schreckschraube los hat und das Zahnriemenrad abnimmt?
Für eine kurze Rückmeldung von Euch erfahrenen Schraubern wäre ich dakbar.
Viele Grüße aus Hamburg, Christoph
da bei meinem Motor-Schaden ja vieles darauf hindeutet, dass das Zahnriemenrad auf der Kurbelwelle ein wenig gearbeitet hat, wollte ich von Euch nochmal kurz wissen, wie ich es denn genau feststelle, dass das der Fall ist.
Wie gesagt, die Steuerzeiten sind recht weit weg. So schlecht habe ich vor 15 Jahren beim Zahnriemenwechsel vermutlich nicht eingebaut.
Die Zentrale Schreckschraube ist mit dem Ringschlüssel bei nicht blockiertem Motor gefühlt noch gut fest.
Das Werkzeug VW 3099 muss ich mir noch besorgen. (Festhalten im Guckloch am Schwungrad ist mir nicht so geheuer.)
Ja, und dann muss der festgerostete Auspuff ab und die olle Windel weg. (Und für solche Arbeiten träumt der in die Jahre gekommene T3-Bastler von einer eigenen Hebebühne.
Sieht man, dass das Zahnriemenrad auf der Kurbelwelle (Kerbe) "gearbeitet" hat, wenn man die Schreckschraube los hat und das Zahnriemenrad abnimmt?
Für eine kurze Rückmeldung von Euch erfahrenen Schraubern wäre ich dakbar.
Viele Grüße aus Hamburg, Christoph