CBS hat geschrieben:Seitlich müsste noch ein Deckel sein (12,13,15,16) im Leitfaden der stellt das Spiel zwischen Ritzel und Zahnstange ein. Haste den auch schon auf?
Hallo Achim,
Ja genau, den habe ich schon abgeschraubt. Unter dem Deckel ist eine im RLF nicht enthaltene und mir unbekannte Dichtung verbaut. Diese besteht aus einer dünnen Metallplatte, die beidseitig eine Art Gummiüberzug hat -
wie ist die genaue Bezeichnung und wo kann man die beziehen?
... der stellt das Spiel zwischen Ritzel und Zahnstange ein.
gut zu wissen, hatte schon über Sinn und Funktion gerätselt. Die Einstellung ist aber doch wohl fest vorgegeben und kann nicht verändert oder eingestellt werden. Im RLF steht:
"Dicke kann nur im Werk ermittelt werden". Es wird ja letzlich wieder die selbe, alte Einstellscheibe verbaut, so dass mich Einstellungen oder Dicke eigentlich nicht kümmern müssen - ist das so?
Aber wie ist das in Verbindung mit einer vielleicht etwas dickeren oder auch dünneren Dichtung? Muss da etwas neu eingestellt werden, da sich der Abstand verändern würde? Andererseits hält die Feder die Einstellscheibe (14) mit einer bestimmten Federlänge bzw. Federdruck, der geringe Abstandsunterschiede durch dickere oder dünnere Dichtung kompensieren sollte. Ich gehe daher mal davon aus, dass man hier keinen Vergleich, wie bei unterschiedlich dicken Ventilplättchen beim Ventilspieleinstellen, ziehen muss.
Das Druckstück (16) habe ich als solches noch nicht entdeckt - scheint noch im Gehäuse zu sitzen.
Muss das erst raus, um dann das Lenkritzel (17) ziehen zu können? Und wie bekommt man ggfls. dieses Druckstück raus
Ansonsten vorsichtig auf links oder rechts Anschlag fahren und mit Gefühl am Ventil weiterdrehen, das müsste sich dann rausdrücken *eigentlich*

Das hatte ich gestern so schon mehrfach aber erfolglos versucht. Auch nach dem das Teil (20 = Kolben / Dichtungen)
von der Zahnstange komplett ausgebaut war, klappte es nicht.
Also wir haben immer die weißen Ringe und den O-Ring darunter getauscht, ok wir mussten dazu ja auch nur ins passende Kästchen greifen.
O-Ringe besorgen ist nicht das Problem, aber die weißen Ringe!
Aus welchem Material sind diese und von wo könnte man die beziehen.
Würde die gerne ersetzen, wenn jetzt schon alles mühevoll zerlegt ist.
Bloss nicht den kleinen Bolzen oben an der Riffelung rausklopfen, der hält die Innereien und wurde im Werk ausgemessen und verbohrt

Gut zu wissen, hatte mich schon zögerlich an diesem versucht - da ich aber nichts kaputt machen möchte vermeide ich gerne größere Gewalt, sofern ich nicht absolut sicher über den eingeschlagenen Weg bin.
Aller besten Dank für Deine super Hilfe, ich warte jetzt erst noch Deinen Hinweis zur Erfordernis des Ausbau des Druckstückes ab, ob dieses im Zusammenhang mit dem Lenkritzelausbau notwendig ist oder nicht, und versuche dann den letzten Zerlegungsschritt vorzunehmen.
Beste Grüße - Reinhard
P.S. - hier noch einige Fotos zu den derzeit noch bestehenden Problempunkten:
Die Zahnung geht nicht bis Stangenende, deshalb lässt sich diese wohl auch nicht mit dem Lenkritzel ausdrehen, solange das Ritzel noch nicht gezogen ist.
Muss hier noch etwas (Druckstück) herausgenommen werden - ich kann nichts erkennen, was lose und herausnehmbar wäre. Die Einstellscheibe ist schon entnommen.
Dichtungsscheibe unter dem Deckel (13)