Restauration Camper

Moderator: Jumpy

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T3_Horst
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Re: Restauration Camper

Beitrag von T3_Horst » Do 9. Nov 2017, 10:50

Danke :)

Wird schon werden. Hab nur bissl Respekt davor wieder alles passend zu bekommen. Hab mich vorn am Einstieg irgendwie vermessen und nun geht die Tür sehr schwer zu, weil der Einstieg fast 5mm zu hoch ist... Auf der anderen Seite werde ich definitv die ganzen Bleche von VW benutzen

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Afrika
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Re: Restauration Camper

Beitrag von Afrika » Do 9. Nov 2017, 10:55

Schön zu sehen das bei Dir der Werkzeugwahnsinn auch immer größeren Umfang einnimmt :-) .

Ich denke am Ende gibt es nicht viel an das man sich nicht selber rantraut... So eine kleine Schaffenspause zwischendurch ist bei solchen Großprojekten glaube ich nicht zu vermeiden. Irgendwann ist einfach die Luft raus aber schön zu sehen das es weitergeht :bet

Freu mich auf weitere Bilder

VG
Roland
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Re: Restauration Camper

Beitrag von p40p40 » Do 9. Nov 2017, 18:36

bullischrauber hat geschrieben:Ja Markus, davon träume ich noch, dass alles mal wieder zumindestens einfarbig grundiert ist... Wenn der Motorhalter passt kommen Motor und Getriebe wieder raus und wahrscheinlich kipp ich den Bus dann auf die Seite um vernünftig sandstrahlen zu können.
Strahlen grundieren und Lack drauf sollte recht zügig gehen wenn du nicht eine total trockene Werkstatt/Garage hast !
Bei mir zum Beispiel wenn ich ein Teil blank strahle und lege sie in meine Werkstatt ist da nach 2 Tagen Flugrost erkennbar !
In der Garage wo der Bus steht mit große Durchsichtigen Toren ( Südseite ) kann ich das Teil 14 Tage legen und nichts passiert .
Motorhalterung kommt bei mir auch noch , Muss jetzt erst mal mein Getriebe überholen und an den Motor anpassen lassen , bevor ich ihn mit dem Motor verschraube und die Motorhalterung mit Hydrolager baue . Da sollte dann auch schon die ganze Auspuffanlage stehen das ich alles unterbringe .
LG Markus

bullischrauber
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Re: Restauration Camper

Beitrag von bullischrauber » Di 14. Nov 2017, 12:01

Nachdem ich Freitag noch schnell eine Länge Vierkantrohr 40x40x2 an Land gezogen hab, konnte ich Samstag endlich den endgültigen Motorträger zusammenbraten. Dafür mussten aber erstmal Aufnahmepunkte an der Karosserie geschaffen werden. Ich wollte nicht einfach irgendwas unten an das 1mm dünne Abdeckblech des Längsträgers schweißen, zumal es auf der linken Seite zwischen Längsträger und Abdeckblech etwas faulig aussah. Also weg mit dem alten Blech:

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Dann stattdessen ein stabileres Stück Blech in den Träger eingepasst und verschweißt. Im Eifer des Gefechts hab ich leider vergessen vorher Löcher zu bohren und Muttern einzuschweißen, dass hat mir im Nachhinein viel Gefummel und verbogene Finger eingebracht... :roll:

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Nach stundenlangem Messen, Rohre schnitzen mit der Flex und vorsichtigem Zusammenpunkten ist am Ende ein hoffentlich ganz brauchbarer Motorträger entstanden:

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Es steht nichts wirklich weit unter der Ölwanne raus und mit einem etwas abgewinkelten Blech sollte man die Ölwanne gut schützen können. Irgendwo hab ich glaube ich noch einen Unterfahrschutz vom Benziner rumfliegen, den werde ich kürzen und vorne am Motorträger verschrauben.

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Den geplanten Einbauwinkel von 27,5° hab ich auch fast getroffen:

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;-)

Unterseite der Ölwanne hängt gerade:

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Die Anbindungen an die Karosse sind recht massiv geworden, aber das Zeug lag halt gerade rum:

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Erstmal hab ich jetzt die Motorlager vom Volvo 850 TDI verbaut, da ich so einen Elch ja als Motorspender erlegt habe. Vielleicht muss ich das aber noch mal auf Hydrolager vom Audi A6 umstricken, je nachdem wie das Aggregat da so rumrandaliert:

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Oben scheint alles ganz gut unter den Motorraumdeckel zu passen. Im Bereich der Ansaugbrücke muss vielleicht noch etwas Dämmung weg und später könnte die Einspritzleitung vom Nadelhubgeber noch Streit machen, aber insgesamt bin ich ganz zufrieden:

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Auch die Bodenfreiheit sieht ganz gut aus:

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Wenn ich den Motorträger später noch mit Blech umwickel sollte der Motor darin ganz gut geschützt verbaut sein. Ich bin gespannt, wie das ganze aussieht wenn mal wieder Achsen und Räder unterm Auto sind. So sind die Dimensionen von dem Eisenhaufen ziemlich schlecht abzuschätzen...

Es fehlen jetzt noch Bohrungen hinten am Halter um ihn richtig anschrauben zu können, dann können Motor und Getriebe wieder raus und der Motorräger kann überall ordentlich verschweißt werden. Danach kann es endlich mal an der Karosserie weitergehen.

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Jumpy
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Re: Restauration Camper

Beitrag von Jumpy » Di 14. Nov 2017, 13:43

Sönke,nimm den Ansaugkrümmer vom Volvo und schweiße ihn um, dann hast du viel mehr Platz zum Motordeckel hin
und weniger Masse die da rum rüttelt.
Die Motorlager vom Volvo sind sehr angenehm. Die Drahtseile sind aber als Drehmomentstütze nicht ausreichend,
ich habe die auch vom Elch übernommen und am Motorträger angebracht.
Gruß Jumpy

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Re: Restauration Camper

Beitrag von bullischrauber » Di 14. Nov 2017, 15:14

Moin Dirk,

hab gerade noch mal die Bilder, die ich von Deinem blauen hab, angeguckt, hast Du da noch nachträglich eine Drehmomentstütze reingefrickelt? Konnte keine finden. Der Elch hat ja noch eine an der Getriebeglocke. Hab auch drüber nachgedacht, eine an meiner Adapterplatte zu befestigen.
Der Audi hat noch ein Gummilager irgendwo in der Nähe des Schwingungsdämpfers auf der Kurbelwelle, das könnte ich mir auch noch mal angucken.
Aber schon mal gut zu wissen, dass die Volvo-Gummis taugen!

Das Problem mit dem Volvo-Ansaugkrümmer ist, dass ich dann wahrscheinlich auch die Abgasbrücke vom Volvo nehmen müsste (wegen der AGR) und dann der Turbo-Auslass nach hinten zeigt und der Turbo viel weiter vorne hängt. Dadurch passt der Alu-Motorträger vom Audi nicht mehr, den ich jetzt auf der linken Motorseite vorgesehen habe.
Alles nicht so einfach... Hab jetzt Motoren, Anbauteile, Kabelbäume und Motorsteuerungen vom Volvo 850, V70, T4 und Audi 100 hier. Keine Ahnung welche Kombination ich nachher tatsächlich verbaue... :roll:

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Re: Restauration Camper

Beitrag von Jumpy » Di 14. Nov 2017, 15:50

Das AGR Ventil ist bei mir weg gefallen. Der Motor hat ja schon einmal
versucht den Ruß zu verbrennen und es hat nicht geklappt.
Warum muss er es denn noch einmal versuchen....,der arme Kerl....

Die Drehmomentstütze sitzt bei mir unterhalb des Volvo Ölfilters
am Block und ist mit dem Motorträger verbunden.
Gruß Jumpy

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Re: Restauration Camper

Beitrag von bullischrauber » Di 14. Nov 2017, 16:41

Mit Ruß werde ich ihn auch nicht mehr füttern, aber ich dachte das Ding wäre für die Eintragung schon ganz gut zu haben... ;)

Kannst Du bei Gelegenheit mal kurz n Foto von der Drehmomentstütze machen? Ist mir noch nicht so ganz klar... Danke!

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Re: Restauration Camper

Beitrag von bullischrauber » Do 4. Jan 2018, 06:47

Moin und frohes Neues erstmal! ;-)

Zwischen Weihnachten und Neujahr war endlich mal wieder Zeit etwas weiter zu kommen. Die Löcher im Querträger bei den Achsaufnahmen sind dicht und das Außenblech auch:

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Die Öffnung im Radhaus für den Tankeinfüllschlauch hab ich irgendwie mit viel dengeln und braten hinmodeliert. Nicht ganz original, aber sollte halten:

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Die Ecke hinten rechts hat noch ein Stück Blech vom Spender bekommen:

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Gurtpunkte für hinten gab es noch schnell:

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Und die Endspitzen sind auch wieder dran:

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Die schwarze passt leider ziemlich schlecht. Ich hoffe das fällt später nicht auf... :roll:

Dann war es endlich soweit: das ganze hintere Teil konnte endlich grundiert werden!

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Ich hoffe es geht jetzt schneller mich nach vorne durchzuarbeiten. Hinten war schon ziemlich viel rottig und die Umbaumaßnahmen für den anderen Motor haben auch ne Menge Zeit verschlungen. So richtig fertig ist es ja auch noch nicht, das Heckblech muss noch endgültig verschraubt werden und die Radläufe brauchen auch noch ein paar Schweißpunkte...

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Endeavour
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Re: Restauration Camper

Beitrag von Endeavour » Do 4. Jan 2018, 08:14

Sehr Cool.

Weiterhin Viel Erfolg.

fix
Für das Können gibt es nur einen Beweis. Das TUN. Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach


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