T3 Syncro der Heilige Gral???

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Meerjungfraumann
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von Meerjungfraumann » Fr 9. Okt 2020, 10:00

Jussi hat geschrieben:
Fr 9. Okt 2020, 09:17
Hui!

Wer war das? ;-)
Ambitionierter Preis wie ich finde...

https://www.zoll-auktion.de/auktion/auk ... ?id=667462
Absolut verrückt was da teilweise gezahlt wird für die Feuerwehrbusse. Wenn man überlegt was da alleine an Rückrüstung reingesteckt werden muss.

Die Preise sind meiner Meinung nach immer völlig überzogen, aber es wird wohl gekauft...

Nase27
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von Nase27 » Fr 9. Okt 2020, 11:51

Rückrüstung vom lalülala ist immernoch günstiger als eine blechleiche zu restaurieren (für mich)

Dach bekommt einen Glasdeckel und ein gebrauchtes amaturenbrett dazu.

funkyphil
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von funkyphil » Sa 10. Okt 2020, 09:53

naja, aber 20.000,- plus Gebühren für ein Auto mit durchgerosteten Längsträgern? :roll:
würd ich auch nicht hinlegen. das ist mehr, als mein rostfreier 16" gekostet hat...

lg phil

Jussi
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von Jussi » Sa 10. Okt 2020, 10:16

Ja total verrückt...
20t und der Rost an den Längsträgern ist sicher nicht der einzige. Wir war das nochmal, ein Drittel des Rost sieht man beim T3!

Nase27
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von Nase27 » So 11. Okt 2020, 17:34

Da kommen keine Gebühren dazu @funkyphil

War mir aber trotzdem zu teuer

16Zollerwartungsland
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von 16Zollerwartungsland » So 11. Okt 2020, 20:48

Da spekulieren Händler darauf, dass irgendein Verrückter für einen Feuerwehr Syncro 39.000€ später bezahlt.

Privatleute waren bei dem Bieterrennen bestimmt schon bei Geboten um die 10.000€ raus.

merkfo
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von merkfo » Mo 12. Okt 2020, 08:38

Weiss noch mehrere T3 im aktiven Feuerwehr Dienst....
Und alle wissen das sie mitlerweile bei der Versteigerung durch die Decke gehen.....
Für uns Privat Käufer ist die Zeit glaub eher vorbei noch an gute und preislich interessante Feuerwehr Busse zu kommen...

50 PS Lufti mit Durchrostungen steht bei fast 10.000€....das ist eher krank....

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Hargesheimer
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von Hargesheimer » Do 15. Okt 2020, 22:44

Nase27 hat geschrieben:
Fr 9. Okt 2020, 11:51
Rückrüstung vom lalülala ist immernoch günstiger als eine blechleiche zu restaurieren (für mich)

Dach bekommt einen Glasdeckel und ein gebrauchtes amaturenbrett dazu.
Mit Rückrüstung ansich ist es nicht unbedingt getan.
Oft gibt es Probleme mit der Umschreibung von Behördenfahrzeug auf Privat. Behördenfahrzeuge hatten zum Teil andere Anforderung bei der Erstzulassung als andere Fahrzeuge, z.B. Befreiung von Gurtpflicht oder Plakettenpflicht.

Ich sehe es aber auch so, daß eine teure rostfreie Karosserie am Ende günstiger ist, als die Blechleiche.
Wenn das Feuerwehrdingens denn wirklich rostfrei/arm ist, worauf man sich auch nicht mehr verlassen kann.

Grüße
Ralf

merkfo
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von merkfo » So 18. Okt 2020, 20:36

Ein umlackierter Polizeibus für 23.000€ versteigert ...
Die spinnen doch 🙈🙈🙈

RalfB.
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Re: T3 Syncro der Heilige Gral???

Beitrag von RalfB. » Mi 28. Okt 2020, 16:36

Hallo Zusammen,

nach laaaaaanger Abstinenz vom Forum möchte ich mich endlich mal wieder einbringen, weil ich mich aktuell auch mit der Thematik beschäftige - nur aus Verkäufersicht.

Vor 10 Jahren habe ich mir mir einen Syncro mit JX-ATM gekauft, der in der Basis gut aber optisch ziemlich abgerockt war. Jetzt, nach ungezählten Arbeitsstunden, steht er technisch und optisch richtig gut da.
Ich habe ihn mit original Westfalia Klappdach und Multivan Ausstattung bekommen und nach und nach zum Wohnmobil ausgebaut. Insgesamt ist er 430.000 km gelaufen, der Motor hat ca. 140Tkm auf der Uhr. Klingt natürlich wahnsinnig viel, sind aber auf die 29 Jahre umgerechnet gerade mal rund 15.000 km pro Jahr, was eigentlich besser für den Bulli war als sich die Reifen platt zu stehen. Kurzum, ein kergesunder, bildhübscher Bulli!

In diesem Jahr war der Motor mit allen Pipapo dran und ich hab gemerkt, dass ich keine rechte Lust mehr hab an alten Autos rumzuschrauben (er ist nicht das einzige Schätzchen im Fuhrpark) und immer wieder eine neue Baustelle beackern zu müssen, denn irgendwas ist ja immer. Zudem lockt mich ein neues Projekt und wenn ein neues Fahrzeug kommt, muss ein anderes gehen.

Also kann ich mir vorstellen, den Bulli zu verkaufen, mit dem wir wirklich viel Spaß bei Reisen quer durch Europa hatten und der super läuft!

Aber zu welchem Preis?

Ich habe versucht, mich auf zwei Wegen einer Zahl zu nähern.

Zum Einen, spuckt die Liste der Investitionen insgesamt eine Summe von ca. 25.000 EURO aus und das sieht man dem Bulli auch an. Dass man die Arbeit nicht zählen und bewerten kann ist mir klar, wir reden ja schließlich auch von einem Hobby.

Zum Anderen habe ich als Basis ein Wertgutachten von 2018 genommen, das sich auf 22.000 EURO beläuft. Nehmen wir mal eine Wertentwicklung von 4% an und addieren die Investitionen nur aus diesem Jahr, landen wir bei ca. 28.000 EURO.

Wenn ich die realisieren möchte, muss ich als VHB mit wenigstens 29.500 EURO an den Start gehen und so stünde wieder ein Bulli zum Wahnsinnspreis zum Angebot, bei dem der Kenner natürlich sofort die Schwachstellen sehen wird, die ein so altes Auto nun mal hat. Die Getriebe gehören halt mal gemacht und hier und da kommt der erste Rost. Nix wildes, aber leugnen kann man das Problem auch nicht.

Was also tun? Den Hype um Bullis nutzen und den Staffelstab der Pflege eines Oldies weiterreichen oder einwachsen und in 20 Jahren noch mal gucken?

Ich bin mir total unschlüssig wie ich diese Sache angehen soll, denn unter dem Preis mag ich ihn auch nicht hergeben und bin sehr auf eure Einschätzung dazu gespannt.

Danke und viele Grüße,
Ralf

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