Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

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GX13
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Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

Beitrag von GX13 » Mi 2. Okt 2019, 13:54

Hallo zusammen,

ich weiß das das Motor-Thema schon zig mal durchgekaut wurde allerdings nur für den „normalen“ Gebrauch.
Kurz zu meinem Vorhaben. Ich habe mir einen
sehr gut erhaltenen Syncro mit MV-Motor zugelegt der schon das H Kennzeichen bekommen hat. Künftig möchte ich den Syncro als Weekender (Mulitvan) und als Zugfahrzeug für einen Eriba Triton nutzen. Da der MV-Motor seinen Ruf als Säufer schon weg hat würde ich gern eine gute Alternative einbauen/einbauen lassen. Nach ein paar schlaflosen Nächten die ich auf Google und in Foren verbracht habe bin ich bei zwei Alternativen gelandet. Zum einen ein komplett überholter DJ mit Gasanlage oder ein Subaru EJ22 oder besser noch EJ25. Was haltet ihr davon oder gibt es hier jemanden der seinen Dicken genauso nutzt und ebenso keinen Bock hatte die Kasslerberge mit 40km/h raufzufahren?

Viele Grüße und schonmal vielen Dank!
Jens ✌🏻

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CBS
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Re: Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

Beitrag von CBS » Mi 2. Okt 2019, 14:09

Hi Jens,

warum Säufer? Der T3 ist nun mal kein Corsa oder Polo, der Syncro ist zudem auch kürzer übersetzt, was dem Spritverbrauch auch nicht gerade entgegen kommt.

Der MV, ein DJ mit MV Steuerung oder der DJ sind eigentlich gute standfeste Motoren. Und eben H fähig, beim Subaru Motor bist du da, in der Regel raus.
Umbau auf 827er Blöcke, hast du ja nicht erwähnt aber zur Sicherheit trotzdem, wie TDI, 2e Ady usw kannst du mit einem WBX Syncro als Basis nur teuer bewerkstelligen :-)

Wenn du aber vor hast:
Große Räder (senkt die Drehzahl aber du merkst die Berge mehr)
Hochdach?? sonstiger Rödel auf dem Dach, dann nimm den EJ25, der hat dann doch mehr Reserven als der DJ :-)

Grüße
Achim
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WackyDoka
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Re: Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

Beitrag von WackyDoka » Mi 2. Okt 2019, 15:40

Moin Jens,
ich stand vor der gleichen Frage mit einem DG in einer 2WD Gipsy mit H-Kennzeichen. Die ist auch ne Schrankwand und aerodynamisch sicher vergleichbar zu Deiner Kombi.
Ich habe mich für den EJ25 entschieden. Der Umbau wird diesen Winter stattfinden. Als Getriebe habe ich ein ABH (JX Diesel 4-Gang 2WD) ausgewählt und 15" Bereifung, das Getriebe passt gut zum Drehmomentverlauf eines Boxers und hat schon einen 0,78er 4.Gang und einen 5,5er Achsabtrieb, der speziell beim Anfahren und beim Bergfahren hilft.
Dass das H-Kennzeichen beim EJ25 fällig ist, ist ja klar, allerdings bleibst Du mit dem Wechsel von MV auf EJ25 mit Kat in der gleichen Schadstoffklasse.
Solltest Du dann länger ohne den Triton fahren, würde sich dann eine größere Bereifung anbieten.

In Bezug auf MV Syncro mit Wohnanhänger (750kg) kann ich Dir nur sagen. dass der Verbrauch von 11L ohne auf 13L mit Anhänger nur unwesentlich gestiegen ist, dies bei zwei Reisen nach Schweden und Norwegen (BAB 90-100).
Gruss, Thilo

Bernd68
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Re: Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

Beitrag von Bernd68 » Mi 2. Okt 2019, 16:25

Moin,

ich ziehe mit meinem Syncro immer nur Anhänger mit Plane; so richtig groß mit Doppelachse - eine größere Schrankwand als ein Wohnwagen.
Dafür werkelt bei mir auch nur ein Diesel und der Verbrauch steigt sicher; um wieviel kann ich Dir nicht genau sagen - bis 700 Kilometer komm ich trotzdem immer mit einer Tankfüllung.

Von daher fallen mir wie oben genannt die Diesel Motor ein und hier sicher der TDI. Hier dürftest Du den größten Sprung in Verbrauch machen. Und wenn ich umbauen würde dann nur bei einer deutlichen Reduktion.

Wieviel Kilometer pro Jahr fährst Du mit Wohnwagen und wie groß ist die Differenz dann bei den Spritkosten? Was kostet der Umbau? Hast Du das alles mal durchgerechnet?

Und selbst wenn der original MV mehr verbraucht als ein Umbau und sich das in einigen Jahren rechnet - so hast Du einen original T3 Syncro…..

Günstiger ist sowieso ein Wohnmobil für den Urlaub mieten :-bla
Betriebswirtschaftlich ist so ein T3 die Unvernunft pur - was soll da das bissle Geld für den Sprit?
GX13 hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 13:54
Was haltet ihr davon oder gibt es hier jemanden der seinen Dicken genauso nutzt und ebenso keinen Bock hatte die Kasslerberge mit 40km/h raufzufahren?
Ist das ein Befürchtung oder praktische Erfahrung? Das sollte Dir mit dem MV eigentlich nicht passieren.

Wieviel Urlaubsreisen mit Wohnwagen haste schon gemacht?

Gruß Bernd

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Hargesheimer
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Re: Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

Beitrag von Hargesheimer » Mi 2. Okt 2019, 19:23

Bernd68 hat geschrieben:
Mi 2. Okt 2019, 16:25
........... - was soll da das bissle Geld für den Sprit?........
Seh ich ähnlich. Wirtschaftlich sinnvoll ist ein Umbau bestenfalls, wenn du nahezu alles selbst machen kannst. Und dann hast immer noch kein modernes Auto.

Ein Auto der Größe eines T3 braucht einfach mehr Sprit als ein Kleinwagen. Den MV kann man am Camper messen, da sind 13 Liter nicht sooo viel. Unser 2,5er T5 California 4M kommt auch nicht unter 10 Liter.

Und selbst wenn du 5 Liter auf Hundert sparst, sind das bei 7500 km Jahresleistung gerade mal 500€ Unterschied. Wovon eventuelle Mehrkosten des anderen Motors abzuziehen sind, z.B. durch größeren Hubraum oder schlechtere Steuereinstufung.

Und was 40 km/h an den kasseler Bergen betrifft........, was wiegt dein WoWa denn bzw ist der MV in gutem Zustand?

Aber vielleicht hast du Spaß am Umbau und dem anderen Motor.

Grüße
Ralf

GX13
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Re: Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

Beitrag von GX13 » Mi 2. Okt 2019, 20:01

Vielen Dank für eure Antworten 🙏🏼 👍🏼. Der Wohnwagen hat ca. 1to und mit dem war ich schon in zig Ländern allerdings mit einem Defender TD4. Das Gespann hat richtig Spaß gemacht und den Wohnwagen hat man so gut wie gar nicht gemerkt. Aus Platzgründen kommt jetzt eben der Syncro zum Einsatz und da hab ich etwas bedenken weil ich von dem Defender Drehmoment verwöhnt bin. Meine Gedanken/Wünsche sind ein Standfester Motor der sich nicht quält wenn es mal einen Steigung rauf geht. Und was die Kosten angeht, ich investiere gern wenn es dem Erhalt und Fahrspaß dient aber ich zahle nicht so gern an der Zapfsäule. Ich vergleiche die Motoren immer mit meinem w124 230 und wenn ich mir vorstelle damit eine Tonne ziehen zu müssen wird mir schlecht. Keine Ahnung in wiefern man den 124er mit 136 PS mit einem DJ oder Subaru vergleichen kann. 🤷🏼‍♂️ Vielen Dank auf jeden Fall für eure Hilfe, einfach großartig!!!!!

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Re: Welchen Motor für‘s reisen mit Wohnwagen (1000kg)?

Beitrag von Atlantik90 » Mi 2. Okt 2019, 21:43

Schau dir das mal genauer an. Wenn du kein ABS hast, dann kannst du mit Anhänger ohnehin nur 80 km/h fahren. In diesem Geschwindigkeitsbereich ist es auch mit dem MV nicht mehr so, dass du einen Säufer hättest. Bergauf musst du halt in den 3.Gang im hessischen Bergland.
Probiere halt erst mal bevor du an Umbauen denkst.
Und denke daran: Du hast wohl H aber die Schadstoffklasse ist normal bekannt. Mit Umbauten schlechter werden ist meines Wissens nicht zulässig und das H verlierst du auch ggf.
Ich wünsche allen gute und störungsfreie Fahrt mit dem T3-Syncro.
Joachim

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